Leute„Das ist kein Journalismus – das ist Mobbing“

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Ist als Kind berühmt geworden, aber längst keines mehr: Millie Bobby Brown.
Ist als Kind berühmt geworden, aber längst keines mehr: Millie Bobby Brown. Mario Anzuoni/REUTERS

Millie Bobby Brown wehrt sich gegen Medienberichte über ihren Körper. Melania Trump hat was gegen Rachepornos. Und Shakira sagt Auftritte auf schiefer Bühne ab.

Millie Bobby Brown, 21, Schauspielerin, ist längst kein Kind mehr. Der „Stranger Things“-Star veröffentlichte am Dienstag ein Video auf Instagram, in dem Brown Medien kritisierte, die über ihr Aussehen und ihren Körper berichten: „Das ist kein Journalismus – das ist Mobbing.“ Sie sei zehn Jahre alt gewesen, als sie in der Filmindustrie Fuß fasste. Dass sie als junge Frau mittlerweile anders aussehe, wollten viele Menschen nicht verstehen: „Ich bin vor den Augen der Welt groß geworden, und aus irgendeinem Grund scheinen die Menschen nicht mit mir erwachsen werden zu können.“

KAYLA BARTKOWSKI/Getty Images via AFP

Melania Trump, 54, First Lady, hat was gegen Rachepornos. Die Ehefrau des US-Präsidenten Donald Trump hat sich erstmals seit der Amtseinführung ihres Mannes öffentlich zur Politik geäußert. Sie nutzte ihr Debüt auf dem Kapitol in Washington D.C., um auf sogenannten revenge porn aufmerksam zu machen. Dabei handelt es sich um eine nicht einvernehmliche Verbreitung intimer Inhalte zu pornografischen Zwecken, direkt übersetzt: „Rachepornos“. Melania Trump setzte sich mit Kongressmitgliedern, Anwälten und jugendlichen Betroffenen zusammen, um das Repräsentantenhaus dazu zu drängen, den „Take It Down Act“ voranzutreiben, einen Gesetzesentwurf, der solche Inhalte unter Strafe stellen würde. „In einer Zeit, in der digitale Interaktionen zum Alltag gehören, müssen wir Kinder unbedingt vor bösartigem und verletzendem Online-Verhalten schützen“, sagte Melania Trump.

Danny Lawson/dpa

Paul McCartney, 82, Sänger, unterstützt seinen Landsmann. Der ehemalige Beatles-Frontmann möchte, dass nun auch der britische Sänger Joe Cocker in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen wird. In einem Brief, aus dem das Magazin Variety zitierte, bewarb McCartney den 2014 verstorbenen Cocker mit den Worten: „Ich weiß, dass er sehr glücklich und dankbar gewesen wäre, sich in einer so illustren Gesellschaft wiederzufinden, die er verdient.“ Joe Cocker ist dieses Jahr zum ersten Mal für die „Rock and Roll Hall of Fame“ nominiert – McCartney hingegen wurde bereits zweimal dort aufgenommen.

Fernando Vergara/dpa

Shakira, 48, Sängerin, passt der Bühnenboden nicht. Sie sagte zwei Konzerte in Chile vergangenen Sonntag und diesen Montag ab, wegen technischer Probleme: Der Boden, auf dem die Bühne stehen sollte, sei nicht eben gewesen. Shakira selbst bedauere den Vorfall und kritisierte die Produktionsfirma für die vermeintliche Nachlässigkeit: „Wenn ein Künstler in ein Land reist, hängen seine Produktion und sein Team direkt von den lokalen Produzenten ab“, sagte sie in einer Instagram-Story.

Richard Shotwell/dpa

Herzogin Meghan, 43, britische Royal, liebt Überraschungen. Fans der ehemaligen Schauspielerin feierten am Montag die Premiere von Meghans neuer Netflix-Show „With Love, Meghan“. Bei einem gemeinsamen Screening der Kochsendung in New York tauchte die Herzogin unangekündigt im Kinosaal auf und überraschte die Zuschauerinnen. Meghan zeigte auf Instagram Fotos von sich und den Fans, die Meghan seit „fast einem Jahrzehnt unterstützen“.

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