Süddeutsche Zeitung

Leute:Das Ende der Schlagerstrandparty

Jürgen Drews will sich zur Ruhe setzen, Sanna Marin ist Europas coolste Regierungschefin, Marianne Rosenberg pfeift auf den ESC, und Tim Bendzko ist verliebt.

Jürgen Drews, 77, Schlagersänger ("Ein Bett im Kornfeld"), will sich zum Ende des Jahres von der Bühne verabschieden. Das kündigte er am Samstag in der ARD-Show "Die große Schlagerstrandparty" an. Er wolle sich beim Schicksal bedanken, sagte Drews mit Tränen in den Augen. Es sei eine schöne Zeit gewesen. "Es ist an der Zeit, mein Privatleben auf Platz eins zu stellen. Man wird mich in diesem Jahr noch bei der einen oder anderen Veranstaltung treffen und im Fernsehen sehen können, aber zum Ende dieses Jahres werde ich mich von der Bühne verabschieden", sagte Drews im Interview der Bild am Sonntag. Bereits Ende Mai hatte er berichtet, an der Nervenkrankheit Polyneuropathie erkrankt zu sein. "Das äußert sich in den Nerven. So bin ich oft etwas wackelig auf den Beinen, muss mich sehr konzentrieren, wenn ich lange Wege auf der Bühne gehen soll."

Sanna Marin, 36, finnische Ministerpräsidentin, gilt im Netz als "coolste Regierungschefin Europas". Auf einem Rockfestival hatte sie sich kürzlich mit Lederjacke, kurzer Jeans und Stiefeln gezeigt. Die Organisatoren des Festivals Ruisrock auf der Insel Ruissalo, die zur südwestfinnischen Stadt Turku gehört, verbreiteten das Schwarz-Weiß-Porträt auf ihrer Instagram-Seite. "Legende", kommentierte ein Nutzer, "so cool" eine andere Userin. Die Politikerin ist für ihre Vorliebe für Rockmusik bekannt.

Marianne Rosenberg, 67, Sängerin, kann mit dem Eurovision Song Contest (ESC) nur bedingt etwas anfangen. "Es ist ein Happening, irgendwie auch eine schöne Party, wenn man es mit Freunden schaut", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Aber ich verfolge das nicht wirklich. Eigentlich interessieren mich Wettbewerbe nicht, sie machen einen musischen Vortrag nicht besser." Früher habe sie bei diesen Vorentscheidungen mitgemacht - "aber das lag auch an meiner Plattenfirma, die sagte, es wäre mal ganz schön, wenn du da mitmachst. Wenn du gewinnst, würde uns das freuen, und wir verlängern den Vertrag. Man hat ja auch ein Arbeitsverhältnis."

Tim Bendzko, 37, Popsänger ("Nur noch kurz die Welt retten"), hat sich ein bisschen in Potsdam verliebt und schwärmt vor allem für die Parks in seiner Wahlheimat. Das sagte er in einem Videointerview der "Märkischen Allgemeinen Zeitung". "Der Neue Garten ist mein Lieblingspark. Aber ich finde eigentlich alles ziemlich gut." Außerdem lebten seine Großeltern in Babelsberg.

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