Johann Lafer, 67, Fernsehkoch, hat sich vom Karneval-Skeptiker zum Karneval-Freund gewandelt. „Als ich vor über 30 Jahren zum ersten Mal in Köln auf einer Karnevalssitzung war, habe ich mich schon gewundert. Da tanzten die Leute auf den Tischen und ich dachte: Sind die hier total deppert?“, sagte er der dpa. Mittlerweile aber verstehe er das Treiben sehr viel besser und glaube, dass der Karneval gerade in diesem Jahr „sehr wichtig“ sei. Einen Tipp gegen einen Karneval-Kater hat der Koch auch noch parat. In solchen Fällen schwöre er auf Porridge, also Haferbrei. „Einfach ein paar Haferflocken mit Wasser aufkochen, ein bisschen vietnamesischer Zimt oder etwas Ahornsirup drüber – und man ist schon fertig.“ Das Essen sei schonend für den Magen und außerdem sättigend.

Peter Wohlleben, 60, Förster und Bestsellerautor, seit jeher ein Freund des Waldes, empfiehlt im Angesicht der politischen Weltlage noch mehr als sonst einen kleinen Spaziergang dort. Das sei „ein Aufladen der emotionalen Batterien“ sagte er der dpa – vor allem, wenn dann dort auch noch die Vögel singen würden. Seiner Erfahrung nach wirke sich das deutlich auf die Psyche aus, bessere sich die Laune. Deutlich wird das für Wohlleben zum Beispiel im aktuellen Kinofilm „Ein Mädchen namens Willow“, der die Magie des Waldes und die Kraft der Natur beschwöre.

Shivon Zilis, 39, Elon-Musk-Gefährtin und Führungskraft bei dessen Firma Neuralink, hat auf der Plattform X bekannt gegeben, Mutter eines gemeinsamen Sohns geworden zu sein. Seldon Lycurgus, so sein Name, ist bereits das vierte Kind der beiden und das 14. von Elon Musk. Das Kind sei „gebaut wie ein Riese, mit einem Herzen aus Gold. Wir lieben ihn so sehr“, schrieb Zilis weiter.

Tommy Cash, 33, Estlands Kandidat für den Eurovision Song Contest (ESC), hat viele Italiener und Italienerinnen so wütend gemacht, dass manche fordern, er solle vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. In seinem Lied „Espresso Macchiato“, einer wilden Mischung aus fehlerhaftem Italienisch und Englisch, heißt es unter anderem: „Me like to fly privati / With 24 carati / Also mi casa very grandioso / Me money numeroso / I work around the clocko / That’s why I’m sweating like a mafioso“ – was man in etwa so übersetzen könnte: „Ich fliege gern privati / Mit 24 Carati / Mein Haus ist sehr grandioso / Das Geld sehr vieleso / Ich arbeite rund um die Clocko / Deshalb schwitze ich wie ein Mafioso.“ Für seine Aneinanderreihung von Klischees hat sich der Rapper (bürgerlicher Name: Tomas Tammemets) nun ziemlich pronto entschuldigt. „Ich wollte niemanden mit meinem Lied beleidigen. Ich liebe Italien“, sagte der Sänger im Fernsehsender Rai 2.

