Leute:"Jogginghosen haben eine Funktion: Sport"

Lesezeit: 3 min

Bruce Darnell duldet die Träger der bequemen Freizeithosen dennoch, und die Bidens schmücken einen Weihnachtsbaum im Weißen Haus mit einem Bild von Donald Trump.

Bruce Darnell: ´Surprise! Die Bruce Darnell Show"
(Foto: dpa/dpa)

Bruce Darnell, 64, US-Choreograf, Model und Moderator, zeigt sich tolerant gegenüber Jogginghosenträgern. Er selbst trage diese zwar nur selten in der Öffentlichkeit: "Jogginghosen haben eine Funktion. Für mich ist diese Funktion: Sport", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich wolle er niemanden kritisieren, der das gemütliche Kleidungsstück womöglich auch bei anderen Anlässen trage. "Stil ist für mich, dass man weiß, was man anziehen kann und was nicht. Wenn eine Jogginghose zum Stil passt - warum also nicht?", sagte er. Darnell wurde in Deutschland bekannt als Model-Trainer mit prägnanten Modetipps ("Die Handtasche muss lebendig sein!") in der Pro-Sieben-Show "Germany's Next Topmodel".

Bradley Cooper
(Foto: Nathan Denette/dpa)

Bradley Cooper, 46, US-Schauspieler, wurde nach eigenen Worten mal in der New Yorker U-Bahn mit einem Messer bedroht. "Es war ziemlich verrückt. Mir wurde klar, dass ich es mir in der Stadt viel, viel zu bequem gemacht hatte. Ich war nicht auf der Hut", sagte Cooper im Podcast "Armchair Expert". Der Vorfall habe sich im Oktober 2019 ereignet. Der Schauspieler wollte demnach gerade seine Tochter von der Schule abholen. Cooper habe zuerst gedacht, der Mann wolle ein Foto machen. Als er sich umdrehte, habe er ein Messer gesehen. Da er Kopfhörer mit Musik aufgehabt habe, habe er nicht gehört, was der junge Mann von ihm wollte. Cooper schlug nach eigener Aussage auf den Arm des Mannes und rannte los. Der Mann habe die Flucht ergriffen.

Former Beatles McCartney and Starr speak at a news conference in New York

Paul McCartney (links) und Ringo Starr im Jahr 2009.

(Foto: Chip East/REUTERS)

Paul McCartney, 79, und Ringo Starr, 81, Ex-"Beatles" haben am Montag an den 20. Todestag von George Harrison erinnert. "Kaum zu glauben, dass wir George vor 20 Jahren verloren haben. Ich vermisse meinen Freund so sehr", schrieb McCartney auf Instagram. Dazu postete er ein Schwarz-Weiß-Foto von sich und Harrison in einem Plattenstudio. "Frieden und Liebe für dich", schrieb Starr auf Instagram. Er vermisse ihn. Der Musiker stellte ein Foto dazu, auf dem beide mit Zigarre im Mund in die Kamera lachen. Der legendäre Leadgitarrist der Beatles war am 29. November 2001 im Alter von 58 Jahren an Krebs gestorben.

A press tour of White House Christmas decorations in Washington
(Foto: JONATHAN ERNST/REUTERS)

Joe Biden, 79, US-Präsident, und Jill Biden, 70, First Lady, zeigen sich weihnachtlich versöhnlich. Einen Christbaum im weißen Haus ließen sie mit einem gerahmten Bild von Donald Trump und dessen Frau Melania Trump dekorieren - neben Bildern anderer Ex-Präsidenten mit Gattinnen. Die Dekoration im Regierungssitz in Washington wurde am Montag präsentiert: 41 Tannenbäume, zahlreiche Girlanden, Kränze und Zehntausende Lichter. "Geschenke, die von Herzen kommen" sei in diesem Jahr das Motto, wie das Büro der First Lady mitteilte. Die Herzen der Bidens sind offenbar so groß, dass sogar die Trumps darin Platz haben - obwohl diese die Wahlniederlage immer noch nicht anerkannt haben und vor Bidens Amtsantritt die traditionelle Einladung zum Tee im Weißen Haus abgelehnt hatten.

Schauspielerin Lena Klenke
(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Lena Klenke, 25, Schauspielerin ("Fack ju Göhte"), hat zu viel von den sozialen Medien. Klenke findet, dass ihre Generation "kurz vorm Ausbrennen" ist, wie sie in einem Zeit Campus-Interview sagte. Durch ständiges Vergleichen in den sozialen Medien "denken alle, sie oder er müsse was Krasses tun und den anderen mit irgendwas überbieten", so die Schauspielerin. Sie finde es blöd, während ihrer kurzen Pausen am Set "dumm durch Insta zu scrollen". "Uns allen würde es guttun, mal durchzuatmen und zu machen, worauf wir Lust haben, ohne dabei daran zu denken, welchen Effekt das jetzt hat."

Leute: undefined
(Foto: Matt Dunham/AP)

Richard Moore, 58, MI6-Chef, hat keinen Schießkugelschreiber. Der Chef des britischen Auslandsgeheimdiensts hat bei einem seltenen Interview im BBC-Radio mit Gerüchten über seinen Job aufgeräumt. So berichtete der als "C" bekannte Chef des durch die James-Bond-Filme bekannten Geheimdiensts, er habe keinen Schießkugelschreiber und fahre kein mit speziellen Vorrichtungen ausgestattetes Auto - es handle sich nicht einmal um einen Aston Martin. Moore verriet aber, dass er stets mit grüner Tinte schreibe. Das sei eine Tradition, die der erste MI6-Chef Mansfield Cumming eingeführt habe. Nach dem ersten Buchstaben seines Nachnamens sei der Posten auch als "C" benannt worden, so Moore weiter. Selbst auf seinem Computer schreibe er stets in grün, fügte der Geheimdienstchef hinzu.

Zur SZ-Startseite
FILE PHOTO: Bill Cosby looks on outside his house after Pennsylvania's highest court overturned his sexual assault conviction and ordered him released from prison immediately, in Elkins Park

USA
:Staatsanwaltschaft will Freilassung von Bill Cosby anfechten

Weil ein Geständnis aus einem Zivilprozess wegen sexueller Belästigung angeblich nicht hätte gegen ihn verwendet werden dürfen, wurde der US-Schauspieler aus dem Gefängnis entlassen. Die Ankläger gehen nun dagegen vor.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB