LeuteIn Hollywood gehen die Diebe um

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Da war noch alles safe: Brad PItt war am Montag in London bei einer Filmpremiere.
Da war noch alles safe: Brad PItt war am Montag in London bei einer Filmpremiere. (Foto: Lounis Tiar/SOPA Images via ZUMA)

Brad Pitt wird Opfer einer Einbruchswelle, Florian Silbereisen wäre kein guter Fußballmoderator, und Marie Mouroum möchte, dass Mädchen besser hauen können.

Brad Pitt, 61, US-Schauspieler, ist durch eine Filmpremiere einer gefährlichen Situation entkommen. Womöglich wussten die drei Einbrecher, die am Mittwochabend in sein Anwesen in Los Angeles eindrangen, aber auch, dass Pitt nicht zu Hause war. Die Diebe kletterten nach übereinstimmenden Medienberichten gegen 22.30 Uhr Ortszeit über einen Zaun und stiegen durch ein Fenster in die Villa ein. Pitt feierte noch am Montagabend in London die Premiere seines neuen Kinofilms „F1“. Offenbar durchwühlten die Kriminellen das Gebäude im noblen Stadtteil Los Feliz und entkamen mit diversen Gegenständen als Beute, wie NBC News unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete. Laut US-Medien gibt es derzeit eine Welle von Einbrüchen in Promi-Villen der Gegend. Am Valentinstag etwa traf es Schauspielerin Nicole Kidman und Musiker Keith Urban, wenige Tage zuvor Fußballstar Olivier Giroud.

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Florian Silbereisen, 43, Moderator, wäre kein guter Fußballmoderator. „Ich wäre als Bayern-Fan wahrscheinlich viel zu parteiisch und könnte die Emotionen schwer ausblenden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Aber wer weiß, was in Zukunft noch kommt.“ Orientieren könnte er sich dann an seiner Kollegin Esther Sedlaczek, von der Silbereisen schwärmt: „Ich freue mich immer, wenn ich Esther am Spielfeldrand sehe. Sie macht das so charmant, zugleich aber auch knallhart und hat neben ihrem Fachwissen ein unglaubliches Gespür“, sagte der 43-Jährige. „Dadurch bekommt sie oft mehr heraus, als ein Spieler oder Trainer eigentlich preisgeben will.“

(Foto: Hannes P Albert/dpa)

Marie Mouroum, 32, Stuntfrau, empfiehlt Kampfsport als festen Bestandteil der Lehrpläne an deutschen Schulen. „Das könnte eigentlich eine Grundsportart in den Schulen sein“, sagte die 32 Jahre alte Berlinerin der Deutschen Presse-Agentur. Gerade für Mädchen erfülle das Beherrschen einer Kampfsportart eine besondere Funktion, sagte Mouroum. „Ich glaube, es ist schon sehr wichtig, dass Mädchen sich ihrer Stärke bewusst sind, wissen, dass sie sich verteidigen könnten, dass sie richtig doll hauen könnten, wenn es drauf ankommt.“ Das mache etwas mit dem Selbstbewusstsein, so die Berlinerin. „Ich glaube, dass man dann einfach ein bisschen stärker durch die Welt geht, von Grund auf. Und eine Stärke auch ausstrahlt und dadurch vielleicht sich auch von Gefahr fernhält.“

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