Leute:"Der Akzent hätte ein Hinweis sein können"

Der britische Bildungsminister verwechselt zwei Sportler, Kate Bosworth lässt sich auf Berlins Straßen inspirieren, und Verona Pooths Sohn startet seine eigene Karriere.

FILE PHOTO: Britain's Defence Minister Gavin Wiliamson is seen outside Downing Street in London
(Foto: Simon Dawson/Reuters)

Gavin Williamson, 45, britischer Bildungsminister, hat zwei schwarze Profisportler verwechselt. Williamson sagte in einem Interview mit dem Evening Standard, er habe einen Zoom-Call mit Fußballprofi Marcus Rashford gehabt. Tatsächlich saß ihm aber der Rugbyspieler Maro Itoje gegenüber, wie die Financial Times berichtete. Die beiden Männer sind sehr erfolgreiche Sportler, unterscheiden sich aber nicht nur in ihrer Sportart, sie sind auch unterschiedlich alt (23 und 26) und sehen sich nicht besonders ähnlich.

Leute: Fußballprofi Marcus Rashford (links) und Rugbyspieler Maro Itoje.

Fußballprofi Marcus Rashford (links) und Rugbyspieler Maro Itoje.

(Foto: Paul Ellis, Christiaan Kotze/AFP)

Es sei deprimierend, dass ein erfolgreicher Sportler, der der Gesellschaft so viel zurückgegeben habe, im Jahr 2021 vom Bildungsminister so einfach verwechselt werde, sagte der Labour-Politiker David Lammy der Financial Times. Der konservative Williamson sei "der ignoranteste, ahnungsloseste und unfähigste Bildungsminister in der Geschichte des Vereinten Königreichs". Williamson entschuldigte sich für den "echten Fehler". Er habe zwei soziale Projekte der Sportler verwechselt gehabt, dies vor Veröffentlichung des Interviews jedoch noch korrigiert. Rashford und Itoje nahmen es mit Humor. "Aufgrund jüngster Spekulationen dachte ich, es wäre notwendig zu bestätigen, dass ich nicht Marcus Rashford bin", schrieb Itoje auf Twitter. "Der Akzent hätte ein Hinweis sein können", twitterte Manchester-United-Stürmer Rashford.

Marc Cain - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin September 2021
(Foto: Joshua Sammer/Getty Images for Marc Cain)

Kate Bosworth, 38, US-Schauspielerin, mag die Mode auf Berlins Straßen. "Ich bin durch Berlin gefahren und habe die Leute auf der Straße angeschaut, und alle haben so einen individuellen Stil", sagte sie am Mittwochabend bei der deutschen Modewoche in Berlin. "Es ist so eine einzigartige Stadt, in der jeder Individualität lebt."

Smudo und Michael 'Michi' Beck
(Foto: Paul Zinken/dpa)

Michael Beck, 53, und Smudo, 53, Rapper, finden, die Pandemie passe nicht zum Sound ihrer Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier. "Eigentlich hatten wir nicht geplant, vor unserer Jubiläumstour neue Songs zu schreiben", sagte Beck den Badischen Neuesten Nachrichten. Aber dann sei alles abgesagt worden, jeder sei isoliert gewesen, und dieses Gefühl habe er dann in ein paar Texten ausgedrückt. "Aber als das raus war, haben wir für uns festgestellt, dass es damit auch genug ist, denn wir sind keine schwermütige Band." Viele andere hätten die Zeit genutzt und seien ins Studio gegangen. "Uns hat in der Isolation die Inspiration und die Laune gefehlt", so Beck. Smudo ergänzte: "Wenn das Zusammensein gut ist und die Laune toll, dann fallen uns lustige Sachen ein. Aber die Isolation ist kein gutes Klima für Fanta-Songs."

San Diego und Verona Pooth
(Foto: Gerald Matzka/dpa)

San Diego Pooth, 17, ältester Sohn von Moderatorin Verona Pooth, 53, zieht in die USA, um Profi-Golfer zu werden. An diesem Freitag, seinem 18. Geburtstag, fliege er nach Florida, sagte Pooth der Illustrierten Gala. San Diego wolle auf einer Sport-Akademie seinen Schulabschluss machen und eine Karriere als Profi-Golfer starten. Der Entschluss sei erst kürzlich gereift: "Ich hatte in den Sommerferien viel Zeit, habe jeden Tag acht Stunden Golf gespielt und gemerkt, wie sehr ich mich verbessert habe", sagte San Diego der Zeitschrift. Sein kleiner Bruder Rocco, 10, sagte zum Wegzug San Diegos: "Ich hoffe, dass ich sein Zimmer kriege."

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