Prokrastination:"Wieder nicht geschafft, was ich mir vorgenommen habe"

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Der Laptop steht bereit, aber was könnte man noch alles tun, um sich nicht dransetzen zu müssen? Einen Mittagsschlaf machen, zum Beispiel - danach ist das Gewissen allerdings noch schlechter. (Foto: Roman Lacheev/mauritius images/Alamy Stock Photos)

Menschen tun alles Mögliche, um sich vor einer Seminararbeit oder der Steuererklärung zu drücken. Aber warum? Und welche Strategien helfen, um eine Aufgabe doch zu erledigen? Ein Gespräch mit der Psychologin Katrin Klingsieck.

Interview von Violetta Simon

Eigentlich wollte man längst anfangen, doch dann schiebt man sie wochenlang vor sich her: die Steuererklärung, die Seminararbeit, die Präsentation. Dafür ist die Wohnung blitzblank - und die Bildschirmzeit um ein Drittel angestiegen. Prokrastination bezeichnet das Aufschieben von Aufgaben, obwohl man sich der negativen Konsequenzen bewusst ist. Besonders verbreitet ist dieses selbstschädigende Verhalten unter Studierenden, daher bieten einige Universitäten spezielle Anlaufstellen und Kurse an. Die Aufschieberitis könne "mit Leistungseinbußen bis hin zu Problemen der physischen und psychischen Gesundheit einhergehen", erklärt die Psychologin Katrin Klingsieck von der Universität Paderborn, die prokrastinierende Studierende trainiert und berät.

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