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Leute des Tages:Von Prinz zu Prinz

Prinz Harry hat einen persönlichen Brief an seinen Vater geschrieben, Taylor Swift bricht Rekorde, und Kate Winslet ist stolz auf ihre Tochter.

Trauerfeier und Beisetzung von Prinz Philip auf Schloss Windsor
(Foto: Victoria Jones/dpa)

Prinz Harry, 36, britischer Sohn, hat seinem Vater einen Brief geschrieben. In dem "zutiefst persönlichen" Schreiben, mit dem sich Harry vor der Trauerfeier für Prinz Philip an Prinz Charles richtete, habe er noch einmal seine Gründe für sein Ausscheiden aus dem Königshaus dargelegt, berichtet die britische Zeitung The Mirror. Es sei der erste Kontakt nach einer längeren Kommunikationspause zwischen Harry und seiner Familie gewesen, doch "die Spannungen sind immer noch groß", zitiert die Zeitung einen Palast-Insider.

Schauspielerin Kate Winslet
(Foto: Isabel Infantes/dpa)

Kate Winslet, 45, US-amerikanische Schauspielerin, ist stolz auf ihre Tochter. Mia Threapleton, 20, habe aus eigener Kraft eine Schauspielkarriere begonnen, erzählte Winslet in der britischen Frühstückssendung "Lorraine". "Es ist großartig für sie, dass sie einen anderen Nachnamen hat und dadurch unter dem Radar geblieben ist", sagt Winslet, die einen Oscar gewonnen hat. Ihre erste größere Rolle spielte Threapleton 2020 in dem irischen Thriller "Shadows", derzeit drehe sie in Tschechien eine Fernsehserie. "Die Leute, die sie gecastet haben, wussten nicht, dass sie meine Tochter ist", sagte Winslet. Das sei "sehr wichtig für ihr Selbstwertgefühl" gewesen.

Sängerin Taylor Swift
(Foto: Isabel Infantes/dpa)

Taylor Swift, 31, US-Sängerin, bricht mal wieder Rekorde. Ihr Album "Fearless (Taylor's Version)" erreicht Platz eins der US-Albumcharts und ist damit das dritte Swift-Album an der Chartspitze in weniger als einem Jahr. Vor Swift war das noch keiner Musikerin gelungen, wie das US-Magazin Billboard berichtete, das die Charts herausgibt. Vor einem Monat erst hatte sie als erste weibliche Künstlerin überhaupt zum dritten Mal einen Grammy für das "Album des Jahres" bekommen.

(Foto: CLAUDIO CRUZ/AFP)

Steven Patrick Morrissey, 61, einst genialer, inzwischen nach rechts abgedrifteter britischer Songwriter, ist beleidigt. Sein Ärger richtet sich gegen die Macher der Comic-Serie "Die Simpsons", wie der Guardian berichtet. In einer Folge wird der frühere Sänger der Band The Smiths zunächst als depressiver, sich vegan ernährender und mit einer imposanten Haartolle ausgestatteter Dandy dargestellt; dann mutiert er jedoch zu einem übergewichtigen alten Mann, der Fleisch verschlingt und rassistischen Ideen anhängt. Die Parodie zeuge von Hass und sei selbst rassistisch, schrieb Morrissey. "Ich bin überrascht, wie tief die Autoren der 'Simpsons' in den letzten Jahren gesunken sind."

© SZ/dpa/vwu
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