Am 26. Februar 1665 besuchte Samuel Pepys, Staatssekretär im englischen Marineamt und einer der fleißigsten Tagebuchschreiber des 17. Jahrhunderts, das Internat in Eton. In seinen Aufzeichnungen bemerkt er, alles sei dort „mighty fine“, und es gebe den „hübschen Brauch“, dass die Schüler ihre Namen in die Fensterbalken ritzten, „bevor sie nach Cambridge gehen“. Später komme dann so mancher von denen, die ihren Namen dort verewigt hätten, wieder zurück, als Provost, also Rektor, oder Fellow, also als Mitglied des Schulkuratoriums.
Britisches KönigshausPrinz George zieht ins Elite-Internat
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Seit Jahrhunderten wird in Eton die Upperclass ausgebildet, nun auch bald der voraussichtlich übernächste König. Die Schule gilt als Kaderschmiede der Privilegierten – Kritiker sagen: als Ursache all dessen, was in der Gesellschaft falsch läuft.
Von Alexander Menden
