Polizei 250 Menschen behindern Polizeieinsatz in Duisburg

  • Etwa 250 Menschen haben der Polizei zufolge eine Verkehrskontrolle gestört.
  • Ein 37-Jähriger wurde in Gewahrsam genommen, die Beamten setzten Pfefferspray ein.

In der Duisburger Reinerstraße wollten Polizeibeamte am Sonntagabend eigentlich nur ein Verkehrsdelikt ahnden. Am Ende mussten sie Verstärkung rufen und setzten auch Pfefferspray ein.

Zunächst störte lediglich ein 37-Jähriger Passant die Arbeit der Polizisten. Der Pressemitteilung zufolge filmte er den Einsatz mit seinem Handy und behinderte den Einsatz mehrfach. Die Beamten wollten daraufhin seine Personalien feststellen. Weil er sich dagegen wehrte, wurde er in Gewahrsam genommen.

Danach kamen zahlreiche Menschen hinzu. Mehrere von ihnen hätten versucht, den Mann zu befreien, teilte die Polizei mit. Dabei seien die Beamten auch angegriffen worden und hätten sich mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt. "In der Spitze waren geschätzt etwa 250 Personen vor Ort, die den Polizeieinsatz störten beziehungsweise verhindern wollten", heißt es in dem Statement der Duisburger Polizei.

Zwei der mutmaßlichen Angreifer nahmen die Beamten in Gewahrsam. Einer von ihnen musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Polizei ermittelt gegen die Beteiligten nun unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung.

Riem

Teufelsaustreibung endet mit Polizeieinsatz

In einem Münchner Obdachlosenheim versuchen drei Männer aus Eritrea, eine 20-jährige Frau zu "heilen" - mit Kreuzen, Bibelzitaten und Gewalt.