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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Warum der Weinstein-Prozess #Metoo nicht gerecht wird

Vor über zwei Jahren stieß der Skandal um den Filmproduzenten Harvey Weinstein die #Metoo-Debatte an. Am Donnerstag beginnen die Schlussplädoyers.

Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, da wurde der Skandal um den mächtigen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein öffentlich. Unter dem Hashtag #Metoo haben daraufhin viele Frauen gezeigt, wie groß das Problem der sexuellen Gewalt in der Gesellschaft ist.

Erst jetzt steht Weinstein vor Gericht. In New York. Im Zeugenstand sind nicht alle Frauen, die ihm sexuelle Gewalt vorwerfen. Zwei Hauptbelastungszeuginnen geben tiefe Einblicke, wie sich Weinstein an ihnen vergangen haben soll. Doch die Verteidigung nimmt sie ins Kreuzverhör und zieht jeden ihrer Sätze in Zweifel, schildert Johanna Bruckner. Deswegen, sagt die SZ-Korrespondentin in New York, zerschellen viele Hoffnungen der #Metoo-Bewegung an der Gerichtsrealität.

Weitere Themen: Papst hält an Zölibat fest, Sanders gewinnt in New Hampshire, Salvini verliert Immunität.

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Vor Gericht Schuld und Bühne

Harvey Weinstein

Schuld und Bühne

Der Filmproduzent Harvey Weinstein soll Frauen missbraucht und vergewaltigt haben. Während die Welt ihr Urteil längst gefällt hat, läuft in New York der Prozess gegen ihn.   Von Johanna Bruckner

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