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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Warum der Kirchentag die AfD ausschließt

Der Kirchentag sei entstanden, weil Kirche im Kampf gegen Faschismus versagt hat, sagt Hans Leyendecker, Präsident des Kirchentags. So wolle er der AfD auch in Dortmund keinen Bühne bieten.

Mittwoch beginnt in Dortmund der Kirchentag, das mit mehr als 100.000 Teilnehmern wichtigste protestantische Laientreffen in Deutschland. Aber dieses Jahr gab es im Vorfeld schon eine breite, politische Diskussion über die explizit nicht eingeladenen AfD-Funktionäre.

Der Präsident des diesjährigen Kirchentags, der investigative Journalist Hans Leyendecker, will "Hetzern und Rassisten" kein Forum bieten. Schließlich sei ein Kirchentag keine Talkshow. Leute, die die Zeit des Nationalsozialismus relativieren, haben keinen Platz bei diesem Treffen. Der Kirchentag sei nur entstanden, weil Kirche im Kampf gegen Faschismus versagt hat.

Weitere Meldungen: EuGH kippt deutsche Pkw-Maut, Ex-Uefa-Präsident Platini unter Korruptionsverdacht festgenommen, Innenminister Seehofer spricht angesichts des Lübcke-Mordes von Alarmsignal.

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