Vermisstenfall „Petra P.“Wie ist es, 31 Jahre verschwunden zu sein?

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Sie arbeitete als Putzkraft, die meisten ihrer Kunden stellten keine tiefer gehenden Fragen. So blieb Petra Pazsitka 31 Jahre lang unerkannt.
Sie arbeitete als Putzkraft, die meisten ihrer Kunden stellten keine tiefer gehenden Fragen. So blieb Petra Pazsitka 31 Jahre lang unerkannt. (Foto: Paul Dittmann/Paul Dittmann)

Hubschrauber suchten nach ihr. Ein Mann behauptete, sie umgebracht zu haben. Bis 31 Jahre später herauskam: Petra Pazsitka wollte bloß ein neues Leben beginnen. Ein Gespräch über ihr Verschwinden und die Rückkehr in ein soziales Leben.

Von Marcel Laskus

Am 26. Juni 1984 verschwand die Braunschweiger Studentin Petra Pazsitka von einem Tag auf den anderen. Die Polizei und ihre Familie suchten nach ihr. Ihr Fall wurde bei „Aktenzeichen XY“ gezeigt. Ein Mann behauptete, sie ermordet zu haben. 31 Jahre vergingen so, bis durch einen Zufall bekannt wurde: Petra Pazsitka ist lebendig wie eh und je. Hunderte Kilometer entfernt von der Heimat führte sie ein zurückgezogenes Leben, fernab enger sozialer Kontakte und unter neuem Namen.

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:Die drei Leben der Petra P.

Es ist der Fall seines Lebens: Eine junge Frau verschwindet, ein Mann gesteht den Mord an ihr, jahrelang sucht ein Kommissar nach der Leiche. Dann taucht Petra P. nach 31 Jahren wieder auf.

SZ PlusText: Marcel Laskus, Illustration: Stefan Dimitrov

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