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Brasilianischer Fußballer:Pelé: "Mir geht's gut"

FILE PHOTO: Brazilian soccer legend Pele is seen in Paris

Gut gelaunt: Pelé im April 2019 in Paris.

(Foto: REUTERS)
  • Ex-Fußballer Pelé hat erklärt, dass es ihm gesundheitlich seinem Alter entsprechend gut gehe.
  • Zuvor hatte Pelés Sohn Spekulationen genährt, wonach der 79-Jährige gebrechlich und depressiv sei.

Das brasilianische Fußball-Idol Pelé hat nach Spekulationen um seinen Gesundheitszustand Entwarnung gegeben. "Vielen Dank für eure Gebete und eure Sorge. Mir geht's gut", teilte der 79-Jährige am Donnerstag in einer Erklärung mit. Am Montag hatte sein Sohn Edinho berichtet, dass Pelé aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes an Depressionen leide und kaum noch sein Haus verlasse.

Pelé klärte nun auf: "Ich werde 80 Jahre alt. Ich habe einige gute und einige weniger gute Tage. Das ist normal für Leute meines Alters", sagte der dreimalige Weltmeister. Er habe "keine Angst", sei entschlossen und habe Vertrauen in sich selbst. "Ich vermeide es nicht, die Verpflichtungen meines sehr vollen Terminkalenders zu erfüllen", schrieb Edson Arantes do Nascimento, wie er mit bürgerlichem Namen heißt.

Sein Sohn hatte Globoesporte zuvor gesagt: "Er ist sehr gebrechlich, was seine Mobilität angeht, und das lässt ihn in eine Art Depression verfallen. Man muss sich vorstellen: Er war der König und immer eine so beeindruckende Person, und jetzt kann er nicht mehr normal gehen. Daher hat er sich sehr zurückgezogen, es beschämt ihn."

Karriere von Pelé

Fußballkönig mit fast tadellosem Ruf

Edinho meldete sich erneut zu Wort. In einem ESPN-Interview, das am Samstag ausgestrahlt werden soll, relativierte er seine ursprünglichen Aussagen. "Das Wort Depression ist nur als emotionaler Zustand gemeint, kein klinischer Zustand oder eine Diagnose, die ich gemacht habe", sagte er. Sein Vater sei nach mehreren Operationen frustriert über den Heilungsverlauf gewesen. "Es ist kein klinischer Zustand, nur die intime Ansicht eines Sohnes. Und leider hat dies einen unglücklichen Widerhall gefunden."

Auch das Haus nicht zu verlassen, sei für Pelé nichts Ungewöhnliches: "Er war immer schon eher ein häuslicher Typ, etwas, was mit dem Ruhm einhergeht. Wie bei Michael Jackson oder Neymar. Diese Personen können nicht einfach auf die Straße gehen. Das ist der Preis, den sie bezahlen für das, was sie sind."

Pelé hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, öffentliche Auftritte sind selten geworden. 2014 lag er nach einer Harnwegsinfektion auf der Intensivstation, im vergangenen April wurde er in Paris wegen Nierenproblemen behandelt. Seine Gehschwierigkeiten sind auf Probleme mit den Hüften zurückzuführen.

© SZ/SID/mkoh/thba
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