FrankreichDie Frau, die den Louvre-Dieben auf der Spur ist

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„Ich träumte von einem Beruf, der einem am Feierabend das Gefühl gibt, man habe etwas geleistet für die Allgemeinheit“, sagte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau einmal.
„Ich träumte von einem Beruf, der einem am Feierabend das Gefühl gibt, man habe etwas geleistet für die Allgemeinheit“, sagte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau einmal. (Foto: Hatim Kaghat/Belga/dpa)

Engagiert, führungsstark und unermüdlich: Seit 2021 sitzt Laure Beccuau als erste Frau überhaupt der Pariser Staatsanwaltschaft vor. Trotz der Verhaftung von zwei Verdächtigen hat sie sich am Sonntag fürchterlich geärgert.

Von Oliver Meiler

Laure Beccuau hat sich fürchterlich geärgert am Sonntag, wirklich sehr, so jedenfalls liest man das aus ihrem Kommuniqué. Gerade war es der obersten Staatsanwältin von Paris gelungen, zwei Verdächtige zu verhaften, die wohl beim sogenannten „Jahrhundertdiebstahl im Louvre“ mitgemacht hatten und von denen mindestens einer auf der Flucht war, da stand davon schon auf der Webseite der Zeitung Le Parisien geschrieben. Beccuau hätte unbedingt noch etwas länger still ermitteln wollen, abseits des grellen Scheinwerferlichts der Weltöffentlichkeit. Nach den zwei anderen Männern der Bande. Und nach den Kronjuwelen Frankreichs, die sie geklaut hatten.

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