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Ohio:Acht Tote nach Beziehungsstreit

Bei einer Schießerei im US-Staat Ohio sind nach Polizeiangaben acht Menschen getötet worden. Der Schütze tötete zunächst seine Freundin, dann Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Erst die Kugeln der Polizei stoppten den Amokläufer.

Ein Amerikaner hat offenbar nach einem Streit mit seiner Freundin ein Blutbad angerichtet, wie US-Medien berichteten. Demnach tötete er am Sonntag im US-Staat Ohio sieben Menschen, darunter ein elfjähriges Kind, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde.

Nach Berichten lokaler Medien begann der Streit in einem Haus in Copley Township, gut zehn Kilometer von der Stadt Akron entfernt. Hier habe der Mann fünf Menschen niedergeschossen, zwei weitere Opfer seien an einer nahe gelegenen Straße entdeckt worden.

Als sich Polizisten dem Haus genähert hätten, habe der Mann das Feuer auf die Beamten eröffnet und sei dann selbst erschossen worden.

Die genauen Hintergründe der Tat werden allerdings noch von den Ermittlern untersucht. Die Polizei hat bisher keine Namen und Opferzahlen veröffentlicht. Unterdessen haben sich 200 Bewohner der Kleinstadt zum Sonnenuntergang versammelt, um der Opfer der Schießerei zu gedenken.

Am Montagmittag Ortszeit will die Polizei näher über den Tathergang informieren.

© sueddeutsche.de/Dapd/AFP/grc
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