Offenbach/Erfurt (dpa/th) - Im ablaufenden Jahr hat es in Thüringen mehr geregnet als im Durchschnitt der Vorjahre. Gleichzeitig habe die Sonne länger geschienen, teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitag in Offenbach am Main mit. Mit 795 Litern pro Quadratmeter gab es deutlich mehr Niederschlag als im Langzeitmittel (700 Liter). Die Sonne lachte in Thüringen 1500 Stunden vom Himmel - 14 mehr als im Durchschnitt der vorangegangenen Jahre.
Die Durchschnittstemperatur lag mit 9,3 Grad Celsius zwar deutlich über der der vergangenen Jahre (7,6 Grad). Dennoch war Thüringen das zweitkälteste Bundesland. Bundesweit erreichte der Wert 9,6 Grad - damit war 2017 eines der acht wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen 1881.