Notfälle - Kalefeld:Hund beißt wild um sich: Von Polizisten erschossen

Deutschland
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Kalefeld (dpa/lni) - Ein Schäferhundmischling hat in Kalefeld im Landkreis Northeim mehrere Menschen verletzt und ist schließlich erschossen worden. Das Tier habe in der Ortschaft Echte seine 65 Jahre alte Halterin nach der Rückkehr von einem Spaziergang mehrfach gebissen und schwer am Arm und am Bein verletzt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein Nachbar eilte der Frau zur Hilfe und wehrte den Hund ab, so dass die verletzte Frau ins Haus flüchten konnte. Er rief auch die Polizei. Eine Bekannte der Frau leinte den Hund an, der auch einen Maulkorb bekam. Doch das Tier schaffte es, sich von dem Maulkorb zu befreien. Der Hund riss sich los und biss wild um sich.

Dabei verletzte er einen Polizeibeamten mit fünf Bissen in die rechte Hand, ein weiterer Beamter bekam zwei Bisse in den rechten Daumen. Pfefferspray zeigte wenig Wirkung. Als der Hund die Polizisten wieder angreifen wollte, erschossen sie ihn mit der Dienstwaffe. Die 65-Jährige und die beiden Beamten kamen ins Krankenhaus.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB