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Notfälle - Greifswald:Sportboot gesunken, Segelschulschiff auf Grund gesetzt

Greifswald/Darßer Ort (dpa/mv) - Zwei Bootsunfälle an der Ostseeküste von Vorpommern sind am Sonntag glimpflich für die Besatzungen und Gäste ausgegangen. So mussten zwei Männer unweit der Halbinsel Darß von ihrer sinkenden Jacht gerettet worden, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Bei starkem Seegang hatten die bis zu eineinhalb Meter hohen Wellen das 13 Meter lange Boot zum Sinken gebracht. Nun liege es in etwa zwölf Metern Tiefe unweit der Nordspitze bei Darßer Ort und müsse geborgen werden. Die beiden Männer seien nach kurzer medizinischer Betreuung unverletzt entlassen worden.

Fast zeitgleich lief am Sonntag das Segelschulschiff "Greif" bei Greifswald mit etwa 45 Passagieren "kontrolliert auf Grund." Wie die Stadt Greifswald am Montag mitteilte, war ein Propeller wegen eines elektrischen Problems nur noch auf "Fahrt rückwärts" gelaufen. Daraufhin sei der Steuerbord-Anker geworfen und das Schiff sicherheitshalber vor den Molenköpfen außerhalb des Fahrwassers kontrolliert "auf Schlick" laufen gelassen worden.

Die Passagiere blieben unverletzt und wurden nach und nach mit Booten an Land gebracht. Das Schiff konnte rund vier Stunden später aus eigener Kraft zu seinem Liegeplatz zurückkehren. Die "Greif" war kurz nach Mittag zu einem Ausflugstörn im Rahmen des Fischerfests Gaffelrigg in See gestochen.