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Notfälle - Gera:Verdächtige Postsendung in Gera erweist sich als harmlos

Deutschland
Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Gera (dpa/th) - Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets ist das Behördenzentrum mit dem Finanzamt Gera am Mittwoch evakuiert worden. 138 Menschen mussten das Gebäude zeitweise verlassen, wie die Polizei mitteilte. Gegen Mittag konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: In der Postsendung wurden keine gefährlichen Gegenstände oder Substanzen festgestellt. Der Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr konnte beendet werden, aus Erfurt angeforderte Spezialkräfte des Landeskriminalamtes mussten nicht in das Geschehen eingreifen.

Nachdem am Morgen die verdächtige Postsendung abgegeben worden war, wurde das Gebäude des Finanzamts abgesperrt. Die Polizei machte keine Angaben dazu, warum die Sendung auffällig war. Bei der Evakuierung wurde laut der Polizei niemand verletzt. Trotz der umfangreichen Maßnahmen der Einsatzkräfte sei es nicht zu Verkehrsbehinderungen gekommen.

Erst im Januar war bei der Behörde wegen eines Briefs mit einer verdächtigen Substanz Alarm ausgelöst worden. Auch damals waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Wie sich später herausstellte, war das verdächtige Pulver harmlos.

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