bedeckt München 18°

Norwegen:Der Ehemann als Mörder?

Die Polizei durchsuchte das Anwesen des Norwegers noch am Tag seiner Festnahme.

(Foto: Heiko Junge/AFP)

Im Fall der verschwundenen norwegischen Millionärsgattin Anne-Elisabeth Hagen spielt der Ehevertrag eine zentrale Rolle - ein ganz und gar zweifelhaftes Dokument.

Von Kai Strittmatter, Kopenhagen

Eines hat sich nicht geändert: Anne-Elisabeth Hagen ist verschwunden, bis heute gibt es keine Spur von der Frau. Anne-Elisabeth Hagen ist die Ehefrau von Tom Hagen, einem der reichsten Männer Norwegens. Ihre vermeintliche Entführung, die die Polizei nach zehn Wochen der Geheimhaltung erst im Januar 2019 öffentlich machte, wurde für die Behörden und die Öffentlichkeit des Landes schnell zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der jüngeren Geschichte. Quälend lange schien die Polizei im Dunkeln zu tappen. Als sie aber am Dienstag dieser Woche zuschlug, da war der Fall mit einem Mal noch eine Umdrehung spektakulärer.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
"Blackfacing" von Helmut Schleich
"Im Kabarett tritt man nach oben, nicht nach unten"
Hendrik Streeck Portrait Session
Hendrik Streeck im Interview
"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Fußball: Fans des FC Chelsea protestieren gegen die Super League
Super League
Die Milliarden-Mauer stürzt ein
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Zur SZ-Startseite