Leute:Mein wunderbarer Friseursalon

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Nico Santos scheiterte in einer Castingshow, das Magazin "Emma" findet den Papst nicht so toll, und eine Frau aus Bottrop erfüllt sich einen Traum.

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Nico Santos, 28, Popsänger ("Play With Fire", "Better"), hatte als Jugendlicher keinen Erfolg in Castingshows. "Als 19-Jähriger hatte ich mich einmal bei einer solchen Show beworben, bin aber leider nicht weit gekommen", sagte Santos der Deutschen Presse-Agentur. Einen Plan B, wenn er es in der Musikbranche beruflich nicht geschafft hätte, habe er dennoch nie gehabt. Santos ist heute Coach in der Castingshow "The Voice of Germany".

(Foto: Alessandra Tarantino/dpa)

Franziskus, 84, Papst, ist der "Sexist Man Alive 2021", wie das feministische Magazin Emma den angeblich "frauenfeindlichsten Mann des Jahres" nennt (in Anspielung an den "Sexiest Man Alive" des US-Magazins People). Obwohl Franziskus "manch positiven Zug" habe, sei der Theologe "Chef eines Apartheidsystems, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse" seien, kritisiert das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. "Allein aufgrund ihres biologischen Geschlechts sind sie Dienerinnen der frommen Herren und schrubben die Kirchenböden." Vor dem Papst ging der Negativ-Preis an FDP-Chef Christian Lindner (2020) wegen Anzüglichkeiten in einer Rede und den Rapper Kollegah (2019) wegen frauenfeindlicher Texte.

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Tim Mälzer, 50, deutscher Fernsehkoch, ist großer Pasta-Fan. Er möge vor allem Cacio e Pepe (Käse und Pfeffer), Aglio e Olio (Knoblauch und Öl) und Bolognese. "Wenn jemand gute Nudeln kann, dann ist das nicht mit einem Rezept zu erklären, sondern ist pure Magie", erklärte Mälzer der Deutschen Presse-Agentur zum "Welt-Pasta-Tag". Richtig zubereitet stünden Nudelgerichte für "Liebe und Seele".

(Foto: Fabian Strauch/dpa)

Kerstin Beck, 43, aus Bottrop, hat mit ihrem Mann David in einem ehemaligen Friseursalon einen Horror-Irrgarten aufgebaut und sich damit einen Traum erfüllt. Um das seit zwei Jahren leer stehende Geschäft wieder mit Leben zu füllen, habe sie zum Beispiel aus Wasserrohren, Verbindungsstücken und einem alten Fellmantel einen 2,10 Meter großen Werwolf gebaut. Dazu hat das Ehepaar verschiedene Sound- und Animationseffekte installiert. Besucher zahlen laut der Bottroper Zeitung keinen Eintritt, Spenden sind jedoch willkommen.

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