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New York:Mann stirbt nach Brand im Trump Tower

Nach dem Brand: Große Löcher klaffen im 50. Stock in der Fassade des Trump Towers.

(Foto: AP)
  • Nach einem Feuer im Trump Tower ist ein 67-Jähriger seinen Verletzungen erlegen.
  • Die Wohnung im 50. Stocke des New Yorker Gebäudes soll fast komplett in Flammen gestanden haben.
  • Mitglieder der Trump-Familie waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht in dem Hochhaus.

Bei einem Brand im 50. Stock des New Yorker Trump Towers ist ein Mann ums Leben gekommen. Der 67-Jährige sei nach seiner Rettung ins Krankenhaus transportiert worden und dort kurz darauf gestorben, teilte die Polizei am Samstag (Ortszeit) mit. Vier Feuerwehrleute seien leicht verletzt worden.

Die Brandursache war zunächst unbekannt. Ermittler leiteten eine Untersuchung ein. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte habe die relativ große Wohnung in dem Hochhaus nahezu komplett in Flammen gestanden, sagte Kommissar Daniel Nigro. "Es war ein sehr kompliziertes Feuer." 200 Feuerwehrleute und Notfallpersonal seien im Einsatz gewesen. Die betroffene Wohnung sei sehr groß gewesen, und im übrigen Gebäude habe sich viel Rauch ausgebreitet. Bilder der New Yorker Feuerwehr bei Twitter zeigten, wie dunkler Rauch aus dem Gebäude im Stadtteil Manhattan drang.

Eigentumsaufzeichnungen, die der Nachrichtenagentur AP vorlagen, deuteten daraufhin, dass es sich bei dem Toten um einen Kunsthändler handelte, der die Wohnung Mitte der 1990er Jahre erwarb.

US-Präsident Donald Trump twitterte kurz nach Bekanntwerden des Brandes, dass dieser bereits gelöscht sei. Das Feuer sei nur begrenzt ausgebrochen, schrieb er, und ergänzte, das Gebäude sei gut gebaut worden. Er bedankte sich bei Feuerwehrmännern und -frauen, die einen guten Job gemacht hätten.

"Kompliziertes Feuer": Großeinsatz am Trump Tower

(Foto: AP)

Keine Sprinkleranlagen in oberen Etagen

Die Polizei bestätigte, dass zum Zeitpunkt des Feuers kein Mitglied der Trump-Familie in dem Gebäude war. Das Unternehmen des Präsidenten ist im Trump Tower ansässig, er hat dort auch seinen Wohnsitz. Seit seiner Amtsübernahme hält sich Trump allerdings nur noch selten in New York auf. Der Secret Service habe die Privaträume der Trumps auf Schäden überprüft, erklärte die Polizei.

Kommissar Nigro sagte, es handele sich beim Trump Tower um ein gut gebautes Gebäude. Die oberen Wohnetagen seien aber nicht mit Sprinkleranlagen ausgestattet. Dies war bei Fertigstellung des Hochhauses 1983 noch nicht vorgeschrieben.

Manche Bewohner des Trump Towers beklagten, die Hausverwaltung habe sie nicht über eine Evakuierung informiert. Die 76 Jahre alte Lalitha Masson sagte der New York Times, beim Anblick der Fernsehbilder habe sie gedacht, nun müssten sie und ihr Ehemann sterben. Sie wohnen im 36. Stock. "Ich habe meinen ältesten Sohn angerufen und mich verabschiedet, weil es so ausgesehen hat, als ob alles aus dem Fenster fallen würde und mich das an 9/11 erinnert hat."

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