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Neuseeland:Mann verliert Wette und trägt seither bizarren Namen

Für das neuseeländische Meldeamt war alles noch im korrekten Rahmen: Wenn der junge Mann seinen Namen ändern will, dann wird das gemacht - auch wenn der Namenswunsch wohl nur im betrunkenen Zustand Sinn ergibt.

Ein Neuseeländer hat sich in "Full Metal Havok More Sexy N Intelligent Than Spock And All The Superheroes Combined With Frostnova" umbenannt. Der 22-Jährige aus der südlichen Stadt Dunedin habe vor Jahren betrunken bei einem Kartenspiel seinen Namen verwettet und dann ändern lassen, berichtete die Nachrichtenagentur APNZ.

Dass der Name tatsächlich offiziell geändert wurde, sei dem Mann aber erst kürzlich bewusst geworden, als er einen neuen Personalausweis habe beantragen müssen. Ein Sprecher des Meldeamts im Innenministerium gab an, die Namensänderung sei im März 2010 registriert worden und habe den Gesetzesanforderungen entsprochen.

Ämter können in Neuseeland ausgefallene Namen nicht einfach ablehnen. Die Namen dürfen nur nicht zu lang sein, jemand beleidigen oder nach einem offiziellen Titel klingen. Mit 99 Zeichen erreicht der Name fast die vorgeschriebene Maximallänge von 100 Zeichen.

Nicht zum ersten Mal fallen Neuseeländer mit bizarren Namensgebungen auf: So ging 2008 ein Gericht dagegen vor, dass ein neunjähriges Mädchen den Namen "Talula does the Hula from Hawaii" weiter tragen musste. Den Eltern wurde das Sorgerecht entzogen, bis sie das Kind umbenannt hätten.