DresdenNeubau der Carolabrücke soll bis 2031 stehen

Ende Juli: Baufahrzeuge sind bei Abrissarbeiten am letzten verbleibenden Brückenpfeiler der Carolabrücke auf der Neustädter Elbseite. (Archiv)
Ende Juli: Baufahrzeuge sind bei Abrissarbeiten am letzten verbleibenden Brückenpfeiler der Carolabrücke auf der Neustädter Elbseite. (Archiv) Sebastian Kahnert/dpa

Die alte Carolabrücke ist nach ihrem Einsturz und Abbrucharbeiten verschwunden. Vier unterschiedliche Entwürfe sollen für den Neubau angefertigt werden, von dem dann einer ausgewählt wird.

Der Neubau der Carolabrücke in Dresden soll bis zum Jahr 2031 stehen. Wie die Stadtverwaltung Dresden mitteilte, könnte mit dem Bau voraussichtlich im zweiten Quartal 2028 begonnen werden. Der Stadtrat hatte in diesem Sommer einen vierspurigen Ersatzneubau der im vorigen Jahr teilweise eingestürzten Brücke beschlossen.

Blick auf den eingestürzten Brückenzug der Carolabrücke auf der Neustädter Elbseite, aufgenommen im März 2025.
Blick auf den eingestürzten Brückenzug der Carolabrücke auf der Neustädter Elbseite, aufgenommen im März 2025. Robert Michael/dpa

Die Ausschreibungsunterlagen sollen laut Stadtverwaltung Anfang September veröffentlicht werden. Es ist vorgesehen, dass vier Büros mit konkreten Entwürfen für die neue Brücke beauftragt werden. Diese sollen dann Ende Mai 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Der beste Entwurf werde dann verwirklicht.

Die Carolabrücke – ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit – war in der Nacht zum 11. September 2024 teilweise eingestürzt. Verletzt wurde dabei niemand. Prüfungen ergaben, dass die gesamte Brücke abgerissen werden musste.

Nach dem Abriss der alten Carolabrücke sind jetzt noch Restarbeiten auf beiden Seiten der Elbe nötig. Das Terrassenufer solle ab Mitte September wieder befahrbar sein, teilte die Stadt mit. Die Fahrbahn und die Fußwege werden bis dahin instand gesetzt. Schon jetzt sind nach dem Abriss der Carolabrücke neue Sichtachsen auf die Altstadt entstanden.

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