NepalDer Held der Sturzflut sorgt sich um die Geretteten

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Lebensvorbereitung ist die Aufgabe von Lehrern, nicht Lebensrettung – aber in der Not können sie auch das, wie das Beispiel von Rajendra Dawadi zeigt.
Lebensvorbereitung ist die Aufgabe von Lehrern, nicht Lebensrettung – aber in der Not können sie auch das, wie das Beispiel von Rajendra Dawadi zeigt.
Reuters/AP

Schulleiter Rajendra Dawadi hat mit seiner Entschlossenheit 900 Jugendliche vor der Todeswelle gerettet. Jetzt muss er zusehen, dass im Katastrophengebiet der Unterricht weitergehen kann.

Von Thomas Hahn

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Die Sorgen werden nicht kleiner, bloß weil alle Welt einen als Helden feiert. Rajendra Dawadi fand die Begeisterung um seine Person nach der verheerenden Sturzflut in Nepal von Anfang an übertrieben. Immer wieder musste der Prinzipal, der Direktor der staatlichen Tribhuvan Trishuli Secondary School, nacherzählen, wie er am Vormittag des 26. August die Warnungen vor der nahenden Schlammwelle ernst nahm und das dreistöckige Schulhaus mit 900 Schülerinnen und Schülern rechtzeitig evakuieren ließ. Immer wieder stellte er dabei klar, dass er keine Wunderdinge vollbracht, sondern lediglich seine Pflicht getan habe – unterstützt von den Lehrkräften. „Ich bin nur der kleine Chef“, sagte Dawadi.

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