Süddeutsche Zeitung

Nepal:Mount Everest: Zwei Bergsteiger gestorben

Erstmals seit 2019 sind auf dem Mount Everest zwei Bergsteiger gestorben. Ein Schweizer sei nach dem Erreichen des Gipfels erschöpft gewesen und kurz danach gestorben, teilte der Reiseveranstalter Seven Summit Treks am Donnerstag auf Facebook mit. Sie habe zwei zusätzliche Sherpas mit Sauerstoff und Essen geschickt, aber diese hätten ihn am Mittwoch nicht mehr retten können. Der andere verstorbene Bergsteiger sei Amerikaner, er war mit derselben Expeditionsfirma unterwegs. Er habe beim Aufstieg an Erschöpfung und Schneeblindheit gelitten. Mit Hilfe von Sauerstoffflaschen und den Sherpas habe er es noch ins vierte und letzte Höhenlager geschafft, sei dort aber am späten Mittwochabend gestorben. Im Jahr 2020 hatte Nepal den Everest wegen Corona für Bergsteigerinnen und Bergsteiger gesperrt. Für die aktuelle Saison hingegen hat die Regierung jetzt mehr als 400 Aufstiegslizenzen vergeben, so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig erlebt Nepal gerade eine schlimme Corona-Welle, Betten und medizinischer Sauerstoff gehen aus. Am Mittwoch wurden in dem 30-Millionen-Einwohner-Land bei 20 786 Corona-Tests 9305 Infektionen erfasst.

Bestens informiert mit SZ Plus – 4 Wochen kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.5293196
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ/dpa
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.