Nepal:Hindus feiern Hundis

Zum Lichterfest schmücken Hindus in Nepal ihre Hunde mit Blumenketten, bemalen ihnen die Stirn und füttern sie mit Leckerlis - auch bei der Polizei.

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Dog worship day in Nepal

Quelle: dpa

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Nicht nur Kühe haben im Hinduismus einen besonderen Stellenwert. In Nepal feiern gläubige Hindus beim fünftägigen Lichterfest "Tihar" auch Krähen, Ochsen - und Hunde. Der zweite Tag - der "Kukur Tihar" - ist ganz den Haustieren gewidmet.

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Quelle: AP

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Auch in einer Hundeschule der Polizei in der napelesischen Haupstadt Kathmandu werden die Vierbeiner mit Blumenketten geschmückt, deren Stirn wird mit Zinoberrot bemalt. Die Gläubigen danken den Hunden beim Tihar für ihre Treue und die Sicherheit, die sie den Menschen - auch beim den Feierlichkeiten selbst - bieten. Außerdem gelten sie als Boten des Todesgottes "Yama".

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Quelle: AFP

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Freilich gibt es auch Kritik: Mehr als 22 500 Hunde leben dem Tierschutzverein "Animal Nepal" zufolge allein auf den Straßen der Hauptstadt Kathmandu. Viele Tiere seien seit den schweren Erdbeben im April und Mai heimatlos. "Wir haben eine menschliche Kultur, in der wir Tiere und auch Hunde verehren. Aber wie kommt es, dass Tiere, die an einem Tag respektiert am nächsten vernachlässigt werden?", sagt Direktor der Organisation, Uttam Kafle.

Nepalese police officers stand in attention next to their dogs during the dog festival as part of celebrations of Tihar at Central Police Dog Training School in Kathmandu

Quelle: REUTERS

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Bevor es ans Schmücken ging, zeigen Polizisten und Hunde, was sie in der Hundeschule lernen. Still stehen etwa

A police dog performs a trick during the dog festival as part of celebrations of Tihar at Central Police Dog Training School in Kathmandu

Quelle: REUTERS

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In der Schule in Kathmandu führen die Hunde auch kleinere Kunststücke auf.

Dog worship day in Nepal

Quelle: dpa

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Dieser Schäferhund bringt seinen eigenen Schmuck - ein Körbchen mit Blumen.

Dog worship day in Nepal

Quelle: dpa

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Das Tihar-Fest endet am fünften Tag mit dem "Bhai Tika", an dem es nicht um Tiere geht: Zum Abschluss versprechen Brüder und Schwestern sich gegenseitigen Schutz.

© SZ.de/tamo/afis
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