Nach der Sturzflut im Himalaya hat Nepals Katastrophenschutz vor einer möglichen weiteren Überflutung gewarnt: Der Fluss Bhotekoshi könnte über die Ufer treten, wie die Behörde auf der Plattform X mitteilte. Sie mahnte die Menschen in der Gegend Rasuwa, Nuwakot und Dhading zur Vorsicht.
Am Mittwoch hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Abbruch an einem Gletscher im Grenzgebiet zwischen Nepal und China eine Sturzflut ausgelöst. Diese hatte sich anschließend durch den Bhotekoshi von nepalesischem Territorium aus über den Südwesten Tibets zurück nach Nepal ihren Weg gebahnt und dabei massive Schäden verursacht.
Nach jüngsten Informationen der Behörden in China und Nepal wurden als Folge der Naturkatastrophe bislang 750 Todesopfer registriert. Zuvor hatten die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet die Zahl der Toten von sieben auf 16 erhöht. Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite ging auf 546 zurück. Zusammen mit den mehr als 2400 in Nepal noch gesuchten Flutopfern galten damit rund 3000 Menschen weiter als vermisst – darunter Hunderte Ausländer, auch einige Deutsche gehören dazu.
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