„Nazis raus“-LiedPolizei ermittelt nach Abspielen von Lied auf Demo

Die Polizei ermittelt nach einer Demo wegen möglicher Beleidigung. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt nach einer Demo wegen möglicher Beleidigung. (Symbolbild) Julian Stratenschulte/dpa

Auf einer Friedensdemo in Ludwigsfelde werden antifaschistische Lieder gespielt. Die Polizei vermutet in einem Lied eine mögliche Beleidigung. Was sagt der Organisator der Demo?

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

SZ bei Google bevorzugen

Ludwigsfelde (dpa/bb) - Nach einer Friedensdemonstration in Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming ermittelt die Polizei gegen Teilnehmer wegen des Verdachts der Beleidigung. Es sei ein Lied abgespielt worden, „dessen Inhalt zumindest teilweise beleidigend gewesen sein könnte“, sagte eine Sprecherin der Polizei. „Eine entsprechende Strafanzeige wurde aufgenommen.“ Nähere Details nannte sie mit Verweis auf die Ermittlungen nicht.

Der Organisator der Veranstaltung vom Sonntag, Brandenburgs Linke-Landesgeschäftsführer Stefan Wollenberg, zeigte sich verwundert. „Das Abspielen eines nicht indizierten und klar antifaschistischen Titels auf öffentlichen Veranstaltungen unterbinden zu wollen, ist ein schwerwiegender Eingriff in die Meinungsfreiheit“, sagte Wollenberg. Nach seinen Angaben handelt es sich um ein Lied mit dem Titel „Nazis raus“. Laut Wollenberg geht es um eine bestimmte Textpassage in dem Lied.

© dpa-infocom, dpa:260330-930-886781/1

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: