Natur-Schauspiel:Welche Alternativen es zur Schutzbrille gibt

Gibt es Alternativen?

Wer nicht so viel Geld ausgeben will: Mehrere indirekte Methoden sind möglich. Augenärzte empfehlen, die Sonnenfinsternis mit der Handykamera zu filmen und auf dem Display zu betrachten. Wer das Ereignis mit einer Kamera fotografieren möchte, sollte ebenfalls nur den Bildschirm verwenden. Ein Blick in den Sucher könne schwer wiegende Folgen für das Sehvermögen haben.

Wer gerne bastelt, kann sich schnell eine einfache Camera Obscura selbst bauen: Ein Nadelstich in ein Stück Alufolie, die von einem Papprahmen stabilisiert wird, reicht schon. So lässt sich die Sonnensichel auf ein weißes Stück Papier auf dem Boden projizieren. Auch dicht belaubte Bäume und Büsche können wegen des Camera-Obscura-Effekts Abbilder der angefressenen Sonnenscheibe auf das Pflaster werfen.

Mehr zum Basteln von Alternativen lesen Sie hier.

Fällt der Strom aus?

Die Sonnenfinsternis fordert auch die Stromnetzbetreiber - denn immense Schwankungen müssen ausgeglichen werden. Mit Beginn der Sonnenfinsternis fällt die Leistung der landesweiten Solaranlagen um mehr als zehn Gigawatt ab. Kurz nach ihrem Ende steigt der Niedrigwert dann binnen weniger Minuten um etwa 17 Gigawatt. Bei einer durchschnittlichen Leistung von 17,5 Gigawatt ein drastischer Wechsel. Kann das Stromnetz diese Schwankungen verkraften? Ja, sagt Thomas Gobmeier von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft in München. Netzbetreiber und Energieversorger haben sich seit langem auf das Ereignis vorbereitet und sehen sich nach eigenen Angaben für die erwarteten extremen Schwankungen bei der Netzbelastung gut gerüstet.

(Mit Material der dpa)

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