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Nach Taifun "Haiyan":Leben mit der Zerstörung

Vor mehr als zwei Wochen fegte "Haiyan" über die östlichen Provinzen der Philippinen. Knapp vier Millionen Menschen machte der Taifun obdachlos, die Zahl der Toten ist auf fast 5300 geklettert. Wie leben die Menschen mit der massiven Zerstörung? Bilder eines verwüsteten Archipels.

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Quelle: AFP

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Vor zwei Wochen erfasste der Taifun "Haiyan" die Philippinen. Niemals zuvor hat es eine so schlimme Naturkatastrophe auf dem Archipel im Pazifik gegeben. Der Sturm und die von ihm aufgepeitschten meterhohen Wellen zerstörten vor allem die im Osten gelegenen Inselgruppen der Philippinen.

Auf dem Bild sind die Überreste einer Hafensiedlung in Tacloban zu sehen. Die Hauptstadt der zentralphilippinischen Provinz Leyte wurde besonders schwer getroffen. Zu sehen ist ein Mann, dessen Badezimmer auf Stelzen das einizge ist, was "Haiyan" von seinem Haus übrig ließ.

Haiyan typhoon aftermath

Quelle: dpa

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"Haiyan" gilt als der schwerste Taifun, der jemals auf Land getroffen ist. Die Küstenstadt Marabut in der östlichen Provinz Samar steht in Trümmern. Nur langsam läuft der Wiederaufbau an.

Die Weltbank hat Notkredite im Wert von einer Milliarde Dollar zugesagt, von der asiatischen Entwicklungsbank sollen mehr als 500 Millionen Dollar an Hilfsgeldern kommen. Auch Regierungen und internationale Hilfsorganisationen haben Gelder und Sachmittel im Wert von fast 350 Millionen Dollar versprochen.

People walk past body bags in Tacloban

Quelle: REUTERS

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Noch immer werden neue Todesopfer geborgen. Am Samstag korrigierte die philippinische Regierung die Zahl der Sturmopfer auf 5235. Die meisten Menschen starben auf der östlichen Inselgruppe Visayas, zu der auch die stark verwüstete Stadt Tacloban (im Bild) gehört. Mehr als 1600 Menschen werden noch vermisst.

Aftermath in the super typhoon devastated Leyte island.

Quelle: dpa

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Einfach nur weg: Bewohner von Tacloban bilden Schlangen, während sie am zerstörten Flughafen auf ihre Evakuierung warten. Die Behörden versuchen derzeit, die zahlreichen Obdachlosen umzusiedeln.

Haiyan typhoon aftermath

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Der Taifun machte mehr als vier Millionen Menschen obdachlos. Hilfsorganisationen haben in Tacloban gespendete Zelte aufgebaut, wo viele Familien der Stadt ein erstes Dach über dem Kopf erhalten haben.

Haiyan typhoon aftermath

Quelle: dpa

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Ein Helikopter der philippinischen Luftwaffe hebt gerade ab, nachdem er Hilfsgüter in der Stadt Tanauen, Provinz Leyte, abgeladen hat.

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Quelle: AFP

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Noch immer regnet es auf den östlichen Inseln der Philippinen. In Palo, einer Nachbarstadt der Provinzhauptstadt Tacloban, warten Bedürftige unter bunten Regenschirmen auf die Ausgabe von Hilfsgütern.

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Quelle: AFP

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In Tacloban dient eine Kirche als Evakuierungszentrum, wo Taifun-Opfer essen und schlafen können. Die Nahrungs- und Trinkwassersituation ist weiterhin kritisch.

Typhoon Haiyan aftermath

Quelle: dpa

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Eine Mutter in der Hauptstadt der Provinz Cebu stillt ihr Baby. Am Freitag warnten die Vereinten Nationen vor einer Hungerkatastrophe auf den Philippinen. 1,5 Millionen Kinder und 800.000 schwangere und stillende Frauen seien von Mangelernährung bedroht, sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos in New York.

Haiyan typhoon aftermath

Quelle: dpa

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"Der schlimmste Teil der Tragödie liegt jetzt hinter uns", sagte der philippinische Innenminister Mar Roxas am Freitag. Mittlerweile sei die Hälfte der Trümmer von etwa einer Million Häusern beiseite geräumt. Im Bild: Ein Traktor der Regierung räumt eine Straße in Tacloban frei.

Humanitarian Efforts Continue Following Devastating Super Typhoon

Quelle: Getty Images

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Versuch einer Rückkehr zur Normalität: Dorfbewohner in der östlichsten philippinischen Provinz Samar bei einer christlichen Prozession am Freitag, auf die ein Gottesdienst in der örtlichen Kapelle folgte.

Humanitarian Efforts Continue Following Devastating Super Typhoon

Quelle: Getty Images

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in Tacloban legt der Angestellte einer Elektrofirma Kundendokumente zum Trocknen aus. Bald soll der Laden wieder aufmachen.

© Süddeutsche.de/dpa/AFP/Reuters/ipfa

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