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Nach seiner Entlassung:US-Angestellter enthauptet Kollegin

Erst verlor er seinen Job in einer Lebensmittelfirma, dann griff ein Angestellter im US-Bundesstaat Oklahoma zwei Ex-Kolleginnen mit dem Messer an - und trennte einer den Kopf ab. Nun ermittelt das FBI, ob der Täter ein islamistisches Motiv hatte.

  • Ein Angestellter einer Lebensmittelfirma hat im US-Bundesstaat Oklahoma offenbar aus Frust über seine Entlassung eine Kollegin enthauptet.
  • Das FBI ermittelt nun, ob der Täter ein islamistisches Motiv hatte.

US-Angestellter enthauptet Kollegin nach seiner Entlassung

Offenbar aus Frust über seine Entlassung hat ein Mann im US-Bundesstaat Oklahoma ehemalige Kollegen mit einem Messer attackiert und eine Frau enthauptet. Der Vorfall ereignete sich in der Ortschaft Moore, wo der 30-Jährige für eine Lebensmittelfirma gearbeitet hatte, wie die Polizei mitteilte.

Demnach war ihm tags zuvor gekündigt worden, woraufhin der aufgebrachte Mann zu seinem Wagen gestürmt und mit diesem am Haupteingang des Unternehmens vorgefahren sei. Im Gebäude attackierte er anschließend mehrere Mitarbeiter. Sein erstes Opfer wurde eine Ex-Kollegin, die er erstach und dann mit einem Messer enthauptete. Danach verletzte der Bewaffnete eine weitere Mitarbeiterin, bevor ihn der Betriebsleiter anschoss und außer Gefecht setzte. Sowohl das zweite Opfer als auch der mutmaßliche Gewalttäter wurden ins Krankenhaus gebracht.

Täter habe versucht, mehrere Mitarbeiter zum Islam zu bekehren

Bei Gesprächen mit Firmenkollegen stellte sich nach Polizeiangaben heraus, dass der Entlassene in jüngster Vergangenheit versucht hatte, mehrere Mitarbeiter zum Islam zu bekehren. Wegen der Art des Verbrechens sei die Bundes-Kriminalpolizeibehörde FBI eingeschaltet worden.

Ob ein Zusammenhang mit dem jüngsten Gewaltaufruf der Islamistengruppe Islamischer Staat (IS) besteht, war zunächst unklar. Der IS hatte seine Sympathisanten Anfang dieser Woche zur wahllosen Ermordung und Enthauptung der Bürger von Staaten aufgerufen, die sich der internationalen Koalition gegen die Miliz im Irak und in Syrien angeschlossen haben.