Eine Trekkingtour von Lukla zum Mount Everest ist atemberaubend – durch den spektakulären Blick auf Sieben- und Achttausender und wegen der dünnen Luft. In Höhen zwischen 2800 und 5300 Meter bleibt vielen Touristen die Puste weg. Von Gorak Shep, dem letzten bewohnten Ort vor dem Everest Base Camp, bis zum Rand des Khumbu-Gletscherbruchs bewegen sich die Besucherkolonnen wegen des Sauerstoffmangels wie in Zeitlupe. Gorak Shep bedeutet in der Sherpa-Sprache „tote Raben“, weil dort oben so gut wie überhaupt nichts mehr wächst.
Mount EverestAbzocke mit Rettungsflügen am Mount Everest
Lesezeit: 4 Min.

Ein Netzwerk aus Bergführern, Ärzten und Kliniken soll mit fingierten Rettungsflügen und falschen Diagnosen Geld verdient haben. Teilnehmer von Touren seien genötigt worden, selbst bei harmlosen Gesundheitsproblemen einer Flugrettung zuzustimmen.
Von Titus Arnu
