Sicherheit am Mount Everest„Wenn ein Sherpa in Schwierigkeiten gerät, kann ich als Kunde nicht einfach weitergehen“

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Eine Expedition auf den Mount Everest kostet mehrere Zehntausend Euro. Manche Anbieter sparen offenbar an der Sicherheit. Lukas Furtenbach fordert verpflichtende Sicherheitsstandards.
Eine Expedition auf den Mount Everest kostet mehrere Zehntausend Euro. Manche Anbieter sparen offenbar an der Sicherheit. Lukas Furtenbach fordert verpflichtende Sicherheitsstandards. Furtenbach Adventures

Seit ein verschollener Sherpa sich in der Todeszone selbst gerettet hat, ist eine Diskussion um die Sicherheit am Mount Everest entbrannt. Der Expeditionsanbieter Lukas Furtenbach geht hart mit so manchem Bergsteiger ins Gericht – und sagt, was sich ändern müsste.

Interview von Nadine Regel

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Der Tiroler Extrembergsteiger Lukas Furtenbach, 48, hat 2014 den Expeditionsveranstalter „Furtenbach Adventures“ gegründet. Er und sein Team organisieren Touren auf der ganzen Welt, ein Schwerpunkt ist der Mount Everest. Furtenbach bietet besonders schnelle Aufstiege an, manche der Expeditionen auf den höchsten Berg der Welt dauern nur 21 Tage. Er wirbt mit seiner besonderen Erfahrung darin, seine Kunden bereits zu Hause für die große Höhe zu akklimatisieren (sie schlafen wochenlang in Zelten mit sauerstoffarmer Luft), sowie mit hohen Sicherheitsstandards und besonderem Komfort. Solch eine Full-Service-Besteigung kostet bis zu 199 000 Euro pro Person. In der Saison 2025 machte er Schlagzeilen mit einer nur sieben Tage dauernden Rekord-Expedition, bei der die Teilnehmer zur Vorbereitung das Edelgas Xenon inhalierten. Die aktuelle Saison, die am 29. Mai endete, hat ihn eher wütend gemacht.

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