Prozess gegen Luigi MangioneAmerikas berühmtester Mordverdächtiger

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Das Outfit abgestimmt bis zu den Socken: Luigi Mangione am Montag im Gerichtssaal.
Das Outfit abgestimmt bis zu den Socken: Luigi Mangione am Montag im Gerichtssaal. (Foto: Yuki Iwamura/AP)

Luigi Mangione soll mitten in Manhattan einen Versicherungsmanager erschossen haben – mit einer Neun-Millimeter-Waffe aus dem 3D-Drucker. Eine Tat, inszeniert wie ein Theaterstück. Jetzt steht er vor Gericht.

Von Ann-Kathrin Nezik

Seine Verteidiger haben durchgesetzt, dass er Zivilkleidung tragen darf, nicht die schlammfarbene Einheitskluft eines Untersuchungshäftlings. Und so taucht Luigi Mangione, 27, in weiß-rot-kariertem Hemd und mausgrauem Anzug im Gerichtssaal des Kriminalgerichts von Manhattan auf. Wären da nicht die Handschellen, die ihm die Wachleute erst am Platz abnehmen, könnte man ihn für einen Jurastudenten halten, der ein bisschen Gerichtsluft schnuppern will. Aber er ist es wirklich: Amerikas aktuell berühmtester Mordverdächtiger, dessen Fall aus Sicht seiner Fans und seiner Gegner längst für viel mehr steht als für eine Gewalttat.

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