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Mordprozess:Es und die Monster

Auftakt Prozess um Gewalttat in Rot am See

"Ein Tag, an dem ich meinen Plan nicht ein bisschen vorangebracht habe, war für mich ein verlorener Tag": Der Angeklagte Adrian S. vor dem Landgericht Ellwangen.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

An einem Freitag im Januar tötet Adrian S. seine Eltern, die beiden Stiefgeschwister, seine Tante und seinen Onkel in Rot am See. Über grenzenlosen Hass auf die Mutter und die Auslöschung einer Familie.

Von Hans Holzhaider

Der Held jenes schreckensvollen Tages ist Sönke T., 36 Jahre alt, Polizeikommissaranwärter beim Polizeipräsidium Aalen. Es ist Freitag, der 24. Januar 2020; Sönke T. hat Dienst im Lagezentrum des Polizeipräsidiums in Waiblingen. Der Notruf geht um 12.58 Uhr ein. Sönke T. nimmt den Anruf entgegen. "Es war das heftigste Gespräch meines Lebens", sagt er als Zeuge vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ellwangen. Mehr muss er nicht sagen. Der Vorsitzende Richter Gerhard Ilg lässt den Mitschnitt des Gesprächs abspielen.

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