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Mississippi:Blitz schlägt ein - 77 Kadetten in Klinik

Auf dem US-Militärgelände Camp Shelby werden Soldaten für den Kriegseinsatz im Irak und in Afghanistan ausgebildet. Nun hat dort ein Blitz eingeschlagen - und mehr als 70 Kadetten der Luftwaffenreserve müssen ins Krankenhaus.

Nach einem Blitzschlag auf einem Militärgelände im US-Staat Mississippi sind 77 Kadetten ins Krankenhaus gebracht worden. Der Blitz schlug in einen Strommast auf dem Trainingsgelände Camp Shelby ein, wie die Streitkräfte mitteilten. Die Kadetten der Luftwaffenreserve seien vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, keiner von ihnen sei aber direkt vom Blitz getroffen worden.

Vom Blitz getroffen: Das Militärtrainingsgelände Camp Shelby im US-Staat Mississippi.

(Foto: AP)

Camp Shelby in der Nähe von Hattiesburg ist das landesweit größte Militär-Trainingszentrum im Staatsbesitz. Es umfasst unter anderem Nachbildungen irakischer und afghanischer Städte, die den Soldaten eine Ausbildung unter möglichst realistischen Bedingungen ermöglichen sollen. Dort werden jedes Jahr Soldaten aus dem ganzen Land ausgebildet, und zehntausende Mitglieder der Nationalgarde wurden dort auf Kriegseinsätze im Irak und in Afghanistan vorbereitet.

US-Hurrikan-Zentrum meldet ersten Hurrikan der Saison

Unterdessen hat sich der erste Hurrikan der Saison über dem Ostpazifik zusammengebraut. Der Sturm "Adrian" erreichte nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA am Abend Geschwindigkeiten bis 130 Kilometer pro Stunde.

Sein Zentrum befand sich etwa 440 Kilometer südlich der mexikanischen Hafenstadt Zihuatenjo und bewegte sich in Richtung Nordwesten. Die mexikanische Regierung gab für einen Abschnitt der Pazifikküste vorsorglich eine Sturmwarnung heraus, die jedoch nach einigen Stunden wieder aufgehoben wurde.

Die Meteorologen erwarten, dass "Adrian" weiter an Stärke zunehmen wird. Das Zentrum des Hurrikans werde aber voraussichtlich nicht die Küste erreichen. Die Regierung des mexikanischen Staates Guerero erklärte, dennoch könne es in etwa 20 Küstenorten zu starken Unwettern kommen. In dem Gebiet leben rund zwei Millionen Menschen.