Leute:Queen Elizabeth II. positiv auf Corona getestet

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Leute: Queen Elizabeth II wurde positiv auf das Corona-Virus getestet.

Queen Elizabeth II wurde positiv auf das Corona-Virus getestet.

(Foto: Joe Giddens/AFP)

Trotz milder Symptome will die Königin in der kommenden Woche weiter "leichte Aufgaben" ausführen. Derweil sorgt sich die neue Miss Germany um den Planeten und der "Tinder-Schwindler" fühlt sich verschaukelt.

Elizabeth II., 95, Königin, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie spüre "milde, erkältungsähnliche Symptome", wolle aber in der kommenden Woche in Windsor weiter "leichte Aufgaben" ausführen, teilte der Buckingham-Palast am Sonntag mit. Sie werde medizinisch betreut und sich an alle Empfehlungen halten. Vor kurzem waren schon ihr Sohn Prinz Charles und seine Frau Camilla positiv auf das Virus getestet worden. Obwohl die Queen Charles zwei Tage vor seinem positiven Testergebnis noch getroffen hatte, ging man jedoch zunächst nicht davon aus, dass sie sich bei ihm angesteckt haben könnte, da sie in den folgenden Tagen weiter Termine wahrnahm und keine Symptome zeigte. Erst vor zwei Wochen hatte die Königin in kleinem Kreis den 70. Jahrestag ihrer Thronbesteigung gefeiert und sich dabei fröhlich und bei Kräften gezeigt.

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(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa)

Domitila Barros, 37, Sozialunternehmerin und Schauspielerin, will als neue Miss Germany auch auf die Schönheit der Erde aufmerksam machen. Aufgewachsen ist sie in Brasilien in einer Favela und hat in einem Straßenkinderprojekt ihrer Eltern mitgearbeitet. Ihr lägen Themen wie soziale Gerechtigkeit und Umwelt am Herzen, sagte sie bei der Wahl am Samstagabend im Europa-Park im badischen Rust. "Wir alle leben auf der Mutter Erde. Und die braucht uns ganz doll im Moment." Diese Themen wolle sie "cooler, vielleicht sogar ein bisschen sexier machen", sagte Barros. Dafür nutze sie vor allem soziale Medien. "Die Leute, die ich erreichen möchte, lesen nicht alle Zeitungsartikel - aber die scrollen", sagte sie.

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(Foto: Screenshot Instagram/siimon_leviiev_official)

Simon Leviev, 31, israelischer Jetset-Fan, sieht sich falschen Vorwürfen ausgesetzt. In der Netflix-Doku "Der Tinder-Schwindler" wurde sein Fall international bekannt: Auf der Dating-App Tinder soll er zahlreichen Frauen falsche Tatsachen vorgegaukelt haben und so umgerechnet 8,7 Millionen Euro von seinen Opfern erbeutet haben. In Israel wurde er zu 15 Monaten Haft verurteilt. Nun äußert er sich selbst: "Ich bin kein Betrüger", sagt er in der US-amerikanischen CBS-News-Sendung "Inside Edition", die am 21. und 22. Februar ausgestrahlt wird, und über die das People-Magazin vorab berichtete. "Ich war nur ein alleinstehender Mann, der ein paar Frauen auf Tinder kennenlernen wollte."

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(Foto: Georg Wendt/dpa)

Sabine Postel, 67, Schauspielerin, fühlt sich von der Corona-Pandemie um ihre Rolle gebracht. Der Putzfimmel, den sie sich für ihre Figur Isa von Brede in der ARD-Serie "Die Kanzlei" überlegt habe, wirke nicht mehr komisch, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Jetzt läuft ja jeder mit einem Sagrotantuch rum." Dass von Brede eine "neurotische Macke" habe, werde nicht mehr deutlich. "Wir haben es jetzt auch bei den neuen Folgen ein bisschen reduziert, weil es durch Corona keine Komik mehr hat." Manchmal hole einen die Realität ein. "Weil die Zeiten so merkwürdig sind."

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(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Christian Erdmann, 47, Schauspieler, hatte früher andere Berufspläne. "Trotz schauspielerischer Ambitionen im Schul- und Amateur-Theaterbereich konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, irgendwann einmal ähnlich grau und müde in der Theaterkantine zu sitzen wie die Schauspieler damals in meiner Heimatstadt", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. "Sozialpädagoge wollte ich werden", erinnerte sich Erdmann. "Doch nach dem Zivildienst in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung wusste ich, dass mir diese Arbeit zwar Freude machen, aber auf lange Sicht alle Kräfte rauben würde." Mittlerweile sei er ziemlich glücklich damit - manchmal eben aber auch müde und grau. "Gewiss romantisiere ich beide Berufe - aber Schäfer oder Senner wären immer noch eine vorstellbare Alternative für mich, vor allem, wenn es mal wieder zu laut, zu schnell, zu viel wird."

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