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Michael Jackson - Letzte Dinge:Kein Geld für Jackos Trauerfeier

Money, money, money: 1,4 Millionen Dollar hat L.A. für die Trauerfeier des "King of Pop" ausgelegt. Die Verwaltung will das Geld zurück. Der Bürgermeister nicht.

Ein Spendenaufruf im Internet sorgt für Ärger: Die Stadtverwaltung von Los Angeles will einen Teil ihrer Kosten, die im Zusammenhang mit der Trauerfeier für Michael Jackson entstanden sind, zurück. Die Spendenaktion sei "lächerlich", schimpfte Bürgermeister Antonio Villaraigosa nach seiner Rückkehr aus einem Urlaub in Südafrika über den Diensteifer seiner Beamten.

Vor dem O2-Center in London zündet ein Fan eine Kerze für den "King of Pop" an, der in der Nacht des 25. Juni gestorben ist.

(Foto: Foto: AFP)

Los Angeles sei eine Weltstadt und als solche verantwortlich für die öffentliche Sicherheit. Die Stadt werde die insgesamt 1,4 Millionen Dollar an Kosten, die unter anderem für Überstunden von Polizisten und anderen städtischen Bediensteten entstanden sind, auch übernehmen, stellte der Verwaltungschef klar. Er werde weder die Öffentlichkeit noch die Firma AEG Live - den Betreiber der Arena, in der die Feier stattfand - noch die Familie Jackson um Geld bitten.

Die Fans waren über die Forderung der Stadtverwaltung offenbar weder erstaunt, noch verärgert: Bis vergangene Wochen hatten rund 1.800 Fans insgesamt 35.000 Dollar gespendet. Zeitweise war die Website so stark besucht, dass sie zusammenbrach. Ob das Geld jetzt zurückerstattet wird oder was sonst mit der Summe geschieht, ist nicht bekannt.

Fans trauern in London

In London haben hunderte Fans, die eigentlich den Auftakt der Comeback-Tournee des Sängers hätten miterleben wollen, des verstorbenen Popstars gedacht. Vor der O2-Arena in London, wo der King of Pop am Abend das erste von insgesamt 50 Comeback-Konzerten hätte geben sollen, zündeten sie Kerzen an, legten Blumen ab und projizierten Bilder von Jackson. Einige Fans tanzten. Auf Webseiten von sozialen Netzwerken und Michael-Jackson-Fanseiten war zur Erinnerung an den am 25. Juni verstorbenen King of Pop aufgerufen worden.

Die Todesursache ist noch immer nicht bekannt - die Ergebnisse der Obduktion liegen noch nicht vor. Der Obduktionsbericht, der Aufschluss über Jacksons Tod geben könnte, wird möglicherweise bereits in dieser Woche fertig sein. Erste Untersuchungsergebnisse lägen bereits vor, teilte der Gerichtsmediziner Ed Winter mit. Die noch ausstehenden Resultate sollten Ende dieser oder Anfang nächster Woche vorliegen.

Winter sagte außerdem, dass die Behörden mitteilen würden, sobald der Bericht vorliege. Am darauf folgenden Tag werde er dann veröffentlicht. Nach dem mysteriösen Tod des King of Pop gab es Spekulationen um eine mögliche Überdosis von Schmerzmitteln. Michaels Schwester La Toya Jackson hatte dessen Leibarzt Conrad Murray für den Tod des Sängers verantwortlich gemacht.

Michael Jackson

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