Leute54 Kilogramm Lebkuchen im Weißen Haus

Lesezeit: 2 Min.

First Lady Melania Trump beim Empfang des offiziellen Weihnachtsbaums 2025 des Weißen Hauses – nur eines von vielen Dekoelementen.
First Lady Melania Trump beim Empfang des offiziellen Weihnachtsbaums 2025 des Weißen Hauses – nur eines von vielen Dekoelementen. Andrew Leyden/ZUMA Press Wire/dpa

Melania Trump setzt für Weihnachten im Weißen Haus auf Opulenz, Anna-Maria Ferchichi äußert sich zur räumlichen Trennung mit Bushido, und P. Diddy wettert gegen eine neue Netflix-Doku über ihn.

Melania Trump, 55, First Lady der USA, schmückt das Weiße Haus zu Weihnachten auf die Art, wie ihr Ehemann es schon lange umgestaltet – im Überfluss. 51 Weihnachtsbäume, 213 Meter Girlanden, 75 Kränze, 54 Kilogramm Lebkuchen, mehr als 2000 Lichterketten und 2800 Sterne in – natürlich – Gold schmücken laut der Deutschen Presse-Agentur das Anwesen.

Vier der 51 Weihnachtsbäume im Weißen Haus.
Vier der 51 Weihnachtsbäume im Weißen Haus. SAUL LOEB/AFP

Konkurrenz machte dem höchstens Jill Biden, die zuletzt mehr als 80 Bäume aufstellen ließ. Thema des diesjährigen Weihnachtsfestes ist „Zu Hause ist, wo das Herz ist“, teilte Melania Trump auf X mit. Die Tradition, ein Motto zu benennen, geht laut dem Geschichtsverband des Weißen Hauses auf Jackie Kennedy zurück: Sie hatte 1961 mit ihrem „Nussknacker“-Thema erstmals ein offizielles Deko-Motto gesetzt.

Fabian Sommer/Fabian Sommer/dpa

Anna-Maria Ferchichi, 44, Unternehmerin, nennt den neuesten Abschnitt ihrer Ehe mit dem Rapper Bushido, 47, eine „Zwischenphase“. Es handelt sich inzwischen um die dritte räumliche Trennung seit ihrer Hochzeit 2012. Ferchichi ist mit ihren Kindern ausgezogen. Im Podcast „Zwischen Dubai und Köln“ mit ihrer Freundin Kim sprach sie nun von einer lang gewachsenen Krise, zu wenig Privatsphäre und dem Versuch, durch eine veränderte Wohnsituation wieder Ruhe zu finden – ohne das Wort „Trennung“ zu verwenden. Bushido erscheine weiterhin jeden Morgen zum Familienfrühstück. „Ich bin so dankbar, dass wir die finanzielle Möglichkeit dazu haben, weil hätten wir die nicht, ginge es bis zum Äußersten, und dann hasst man sich irgendwann, und alles ist vorbei“, erklärt sie im Podcast. Die Kinder sollen möglichst wenig merken, sagt sie, auch wenn vieles gerade schwierig sei. Für den Winter planen beide für Bushidos Tour dennoch gemeinsame Zeit in Deutschland ein.

Mark Von Holden/Mark Von Holden/Invision via AP/

Sean Combs, 56, Musiker und verurteilter Straftäter, nennt die neue Netflix-Doku über sein Leben einen „schändlichen Rufmord“. Kurz vor Veröffentlichung der vierteiligen Serie ließ der auch als P. Diddy bekannte Künstler über eine Sprecherin ausrichten, das Produktionsteam um Rapper 50 Cent habe mit gestohlenem Material gearbeitet und seine Geschichte skandalisiert, berichtete die Deutsche Presse-Agentur. Alexandria Stapelton, Regisseurin, widersprach, man habe alles rechtmäßig erworben und Combs mehrfach um eine Stellungnahme gebeten. Combs war Anfang Oktober wegen Förderung von Prostitution zu vier Jahren und zwei Monaten Haft sowie zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Macherinnen und Macher der Doku sprechen von einer komplexen Geschichte, die weit über die Schlagzeilen hinausreiche.

Matthias Nareyek/Getty Images

Natascha Ochsenknecht, 61, TV-Persönlichkeit, setzt bei Weihnachtswünschen voll auf den Familienchat. „Wir schreiben alle Wunschzettel. Früher handgeschrieben, heute über Whatsapp. Und dann wird der eine oder andere Wunsch dann erfüllt“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Gute Geschenke entstünden ihrer Erfahrung nach vor allem durchs Zuhören: Wer beiläufig geäußerte Wünsche notiere und sich im Dezember daran erinnere, liege meist richtig. „Also was ich ganz schlimm finde, ist Parfüm zu verschenken“, sagte Ochsenknecht. Auch von Alkohol und Kosmetik rät sie ab.

© SZ/dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Sean „P. Diddy“ Combs
:Seine letzte Show

Sean „P. Diddy“ Combs präsentiert sich vor Gericht als geläuterter Mann. Seine Kinder nennen ihn einen „Superhelden“. Trotzdem bekommt der Musiker für seine Gewaltexzesse mehr als vier Jahre Gefängnis. Über das Ende einer großen Inszenierung.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: