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Mekka:Gefährlicher Hadsch

Millionen Gläubige pilgern jedes Jahr an die heiligste Stätte des Islam. Immer wieder kommt es in und um Mekka zu Katastrophen.

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Jedes Jahr reisen Millionen Pilger nach Mekka, um in der heiligsten Stätte des Islam zu beten. Nichtmuslime dürfen die Stadt nicht betreten.

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Die Teilnahme an der jährlichen Wallfahrt ist Pflicht für jeden gläubigen Muslim. Gemäß dem Koran muss jeder Muslim, ob Mann oder Frau, der gesund ist und es sich leisten kann, einmal im Leben an der Pilgerreise teilnehmen.

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Am ehrwürdigsten ist die Wallfahrt zu Hadsch rund um das Opferfest. Die Gläubigen nehmen für die Reise körperliche Strapazen auf sich und sparen oft viele Jahre. Als Anerkennung werden sie anschließend mit dem Titel Haschdschi geehrt.

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Immer wieder kommt es allerdings auch zu Katastrophen in und um Mekka. Diesmal war die Pilgerfahrt bereits im Vorfeld von einem Unglück überschattet worden.

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Muslim pilgrims pray around the holy Kaaba at the Grand Mosque on the first day of Eid al-Adha during the annual haj pilgrimage in Mecca

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Zu der fünftägigen Pilgerreise sind in diesem Jahr etwa zwei Millionen Menschen aus aller Welt zusammengekommen. Die Wallfahrt hatte am Dienstag begonnen, Pilger umkreisten dazu die Kaaba, das würfelförmige Gebäude in der Großen Moschee.

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Zu dem Unglück kam es nun in der Nähe des Ortes Mina, wo die Gläubigen am dritten Tag der Wallfahrt Hadsch symbolisch den Teufel steinigen. Nicht zum ersten Mal war dort eine Panik ausgebrochen.

362 Muslime in Mina zu Tode getrampelt am 12.01.2006

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1990 fiel in einem Tunnel zwischen Mekka und Mina wohl die Belüftungsanlage aus, mehr als 1400 Pilger erstickten. Das Foto stammt aus dem Jahr 2006 - damals wurden in Mina 362 Gläubige zu Tode getrampelt.

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In den vergangenen Jahren hatte es mehrere Baumaßnahmen gegeben, die für einen Massenandrang in Mina verhindern sollten. Unter anderem werden die Gläubigen heute so geleitet, dass sich ihre Wege nicht mehr kreuzen.

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Erst am Mittwoch war es an der Bahnstation in Mina auf dem Weg zum heiligen Berg Arafat (Foto) wegen eines technischen Defekts allerdings erneut zu einem Gedränge gekommen. Mehr als 200 Menschen erlitten Schwäche- und Ohnmachtsanfälle, fünf von ihnen kamen ins Krankenhaus. Nur einen Tag später passierte dann die Katastrophe.

© SZ.de/dpa/AP/afis/olkl

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