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Royale Marke:Harry und Meghans "Archie Noah"

Nur noch Sussex, nicht mehr royal: Harry und Meghan scheiden aus dem Inner Circle der Königsfamilie aus.

(Foto: AFP)

Prinz Harry und Meghan sollen ihre Firma nach dem Abschied aus dem britischen Königshaus nicht mehr "Sussex Royal" nennen dürfen. Wir hätten da ein paar andere Ideen.

Was muss man anstellen, um es sich mit seiner Großmutter so richtig zu verscherzen? Henry Charles Albert David, kurz Prinz Harry, hat als Enkel schon einige Versuche unternommen: Er ging einst als Nazi verkleidet auf die Party eines Freundes, rauchte einmal so viel Gras und trank so viel Alkohol, dass ihn sein Vater in eine Entzugsklinik schickte und spielte in Las Vegas so lange Strip-Billard, bis danach Nacktbilder von ihm und seinem königlichen Hintern kursierten. Der Duke of Sussex hat die Nachsicht seiner Großmutter vielen Proben unterzogen.

Doch nun scheint es Elizabeth II. zu reichen. Britische Medien berichten, Harry und seine Frau Meghan sollen auf Beschluss des Buckingham-Palastes den Begriff "royal" nicht in ihrem Markennamen führen dürfen. Der Name ihrer Firma ("Sussex Royal") müsse also "überprüft werden". Das wäre dumm für das Paar, das doch lediglich ein bisschen Geld verdienen möchte. Aber keine Angst: Wir hätten da ein paar Alternativ-Vorschläge.

"Harry in the Sky with Diamonds": Mindestens so weltberühmt wie die Royals sind einige pilzköpfige Briten. Wenn man schon nicht mehr den einen global etablierten Namen verwenden darf, dann eben auf den anderen umschwenken und sich nach einem Beatles-Klassiker benennen. Gut für Harry: Durch sein H läuft er nicht Gefahr, dass sein Firmenname als Drogen-Referenz missdeutet wird. Denn "Lucy in the Sky with Diamonds", das las sich lange so: LSD.

"Bye Grandma Lizzy": Als Firmenname sehr geeignet, da sich Accounts mit "by" im Namen derzeit großer Beliebtheit auf Instagram erfreuen. Um sprachlich verspielt und etwas jugendlicher als das angestaubte Königshaus rüberzukommen, aber gleichzeitig auf die Tradition zu verweisen, einfach noch ein e anfügen und Großmutter Elizabeth beim Kurznamen nennen. Und schon läuft das Geschäft!

"The R-Team": Erinnert das nicht an eine Fernsehserie? Dort werden ehemalige Soldaten von der Militärpolizei gejagt. Hier sind es Harry und Meghan (von Paparazzi). Und auch sie wollen Menschen helfen, die in Not sind. Also wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, so rufen Sie doch das R-Team!

"Aristo Sex": Wäre auch ein toller Firmenname. Synonym für schmerzliche Erinnerungen an ein adeliges Leben in Sussex. Angelehnt an den Walt-Disney-Film "Aristocats" über die blaublütige Angorakatze Duchesse, die im Haus einer alten Dame lebt, das nicht in Sussex, dafür in Paris steht. Aus Angst um sein Erbe verjagt der Butler die Katze, doch sie kehrt zurück - mit einem attraktiven Straßenkater. Bis auf das Geschlecht stimmt hier alles. Man zieht einfach zusammen, und wenn sie nicht gestorben sind, so haben sie bis heute: tollen Aristo-Sex.

"Archie Noah": Bei dem Trubel um Harry und Meghan sollte man ihren Sohn Archie nicht vergessen. Kaum ein Jahr gehört er zur "Royal Family", schon nehmen sie ihm das "Royal" wieder weg. Eine Spielzeugmarke mit Symbolcharakter nach ihm zu benennen, wäre da wohl das Mindeste: Die "Arche Noah" nahm dereinst jene auf, die vom Aussterben bedroht waren. So wie heute die Königshäuser. "Archie Noah", das wäre bald ein Top-Seller in den Spielzeugregalen.

"#SSSXRYL": Billiger, weil einfacher Firmenname: Vokale weglassen, Hashtag davor - und schon wirkt's modern. Als vermeintliches Vorbild dient die deutsche Fußball-Nationalmannschaft (#ZSMMN), da hat's allerdings zum #ZSMMNBRCH geführt.

"Sussex Squad": Wie im US-Blockbuster "Suicide Squad": Eine geheime Abteilung einer Regierung ruft ein brisantes Projekt ins Leben. Eine Truppe aus Superhelden - hier: Harry, Meghan und der arme unbeteiligte Archie - sollen Ländereien erobern. Das könnte firmenstrategisch durchaus sinnvoll sein und hat auch eine gute Tradition, für die britische Krone.

"Megha": Cara Delevingne und Kendall Jenner haben es vorgemacht: Unter dem Firmennamen "CaKe" (englische Aussprache) drängten sie auf den Kleidermarkt. Also wird es auch Zeit für "Megha". Dass man Harrys Anfangsbuchstaben "h" darin leicht übersehen kann? Umso besser! Das gibt den Lästerern, die behaupten, Meghan habe den Herzog gänzlich vereinnahmt, neues Futter - und Provokation ist die beste Werbung. Außerdem klingt es mega.

"Came off Thrones": Alle Throne haben sie weit hinter sich gelassen. Ob hier "to come off" im Sinne von "abspringen", "herunterfallen" oder "Erfolg haben" gemeint ist, ist flexibel interpretierbar. Und - so viel ist der Marketingmaschine Meghan und Harry zuzutrauen - spätestens in einem halben Jahr wird Google beim Suchen einer gewissen Serie vorschlagen: "Meintest du: Came off Thrones"?

© SZ/zip
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