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Massaker auf US-Militärbasis:Horror in Fort Hood

Fünf Tage nach dem Amoklauf in Fort Hood hat US-Präsident Obama auf der Militärbasis der Opfer gedacht. Bei einer Schießerei kamen 13 Menschen ums Leben.

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Fort Hood, dpa

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Fünf Tage nach dem Amoklauf in einer texanischen Kaserne hat US-Präsident Barack Obama vor mehreren tausend Soldaten der Opfer gedacht. Obama verlas am Ort des Verbrechens die Namen der 13 Toten.

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Außerdem kamen er und seine Frau Michelle in Fort Hood mit Hinterbliebenen und Verletzten zu persönlichen Gesprächen zusammen.

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"Es mag schwer sein, die verdrehte Logik zu verstehen, die zu dieser Tragödie geführt hat", sagte Obama und fügte mit Blick auf den muslimischen Glauben des mutmaßlichen Täters hinzu. "Aber so viel wissen wir: Kein Glaube rechtfertigt diese mörderischen und feigen Tat."

Auf dem Bild vorne ist Sgt. Amy Krueger, ein Opfer des Amokläufers zu sehen. Foto: AP

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Nach der Trauerfeier auf einem Gelände von Fort Hood schritt Obama die Reihe von Fotos der getöteten Soldaten ab, jedes nach militärischer Tradition neben einem Paar Stiefel und einem Gewehr mit Helm. Der Präsident legte neben jedes Foto eine Münze des Oberbefehlshabers.

Angehörige trauern während Obamas Rede um ihre Familienmitglieder. Foto: AP

Fort Hood, Reuters

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Obama erwähnte nicht den Namen von Major Nidal Hasan, sagte aber: "Der Täter wird der Gerechtigkeit zugeführt - in dieser Welt und der nächsten."

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Tausende von Trauergästen, Soldaten des 3. Corps wie auch Angehörige und Würdenträger, waren zu der Trauerfeier gekommen.

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"Wir müssen nicht in die Vergangenheit blicken, um Größe zu entdecken. Wir finden sie hier vor unseren Augen", sagte US-Präsident Obama.

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Bei der Schießerei auf einer US-Militärbasis in den USA waren am Donnerstag 13 Menschen ums Leben gekommen und 31 verletzt worden. Fernsehbilder zeigten Einsatzkräfte nach der Festnahme des Täters.

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Fassungslosigkeit auch nach der Festnahme des Täters: Der Ort der Bluttat ist die größte Militärbasis der USA. Die Soldaten Chad Rings (l.) und David Straub warten nahe des Eingangs der Basis.

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Bei dem Schützen handele es sich um den Militär-Psychiater Nidal Malik Hasan. Er habe auf dem Stützpunkt im Ausland verwundete Soldaten behandelt. Dem US-Militär zufolge hat Hasan das Feuer um 20.30 Uhr deutscher Zeit eröffnet.

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Er habe mit zwei Waffen auf eine Gruppe von Soldaten geschossen, die gerade auf ihre Gesundheitschecks warteten.

Google-Maps-Screenshot: sueddeutsche.de

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Schockzustand: Sergeant Anthony Sills tröstet seine Frau. Die Menschen in der Basis wussten zunächst nicht, was passiert war, wie viele Opfer es gab und wie viele Täter.

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Auf den Schützen sei mehrmals geschossen worden, sagte Fort Hoods kommandierender Offizier, Lieutenant General Robert Cone, bei einer Pressekonferenz. Er sei verwundet worden und werde in einem Krankenhaus behandelt. Der Mann sei noch nicht verhört worden. Zunächst hatte es geheißen, dass der Schütze getötet wurde.

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Viermal wurde der Täter offenbar getroffen. Der US-Nachrichtensender CNN hat am Freitag erste Videobilder des Todesschützen von Fort Hood ausgestrahlt, die ihn wenige Stunden vor der Tat zeigen. Auf den Bildern einer Überwachungskamera trägt er die traditionelle, weiße Tracht gläubiger Muslime. Nichts an den Bildern deutet darauf hin, dass Hasan später das Feuer auf Soldaten eröffnen sollte.

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In der texanischen Stadt Killeen, in deren unmittelbarer Nähe sich die Basis befindet, versammelten sich Menschen zu einem Trauergottesdienst für die Getöteten.

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Laut Kommandeur Robert Cone ist es unwahrscheinlich, dass es sich bei der Schießerei um einen Terrorakt handelte. Der Cousin des Schützen sagte dem Sender Fox News, dass der Psychiater sehr unglücklich über seinen bevorstehenden Einsatz im Irak gewesen sei. Er sei erst im April nach Fort Hood gekommen. Zuvor habe er am Armeekrankenhaus in Washington gearbeitet.

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US-Präsident Barack Obama nannte den Vorfall einen "entsetzlichen Ausbruch von Gewalt" und versicherte, es werde "Antworten auf jede einzelne Frage zu diesem schrecklichen Ereignis" geben.

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Fort Hood liegt zwischen Austin und Waco in Texas, dort sind etwa 50.000 Streitkräfte stationiert. Laut dem Senator von Texas, Kay Bailey Hutchison, befanden sich zur Tatzeit etwa 35.000 Soldaten auf dem Stützpunkt. Die Basis wurde 1942 errichtet.

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Das Attentat trifft Amerika ins Herz: Auf Anschläge versucht sich das Land an jeder Stelle vorzubereiten - die Gewalt in den Stützpunkten des Militärs aber muss tiefe Verunsicherung auslösen.

Foto: AP/ Text: Reuters, AP, grc, mati, yas

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