Mariah Carey, 57, Sängerin, streicht drei Etagen aus ihrem Besitz. Ihre New Yorker Luxuswohnung an der namhaften Adresse 90 Franklin Street steht aktuell zum Verkauf. Für 27 Millionen Dollar (etwa 23 Millionen Euro). Laut der Anzeige der Maklerfirma Core NYC umfasst die Eigentumswohnung die drei obersten Stockwerke eines Hochhauses – den 16., 17. und 18. mit insgesamt 1200 Quadratmeter – sowie acht Betten, siebeneinhalb Badezimmer und eine große Dachterrasse, die einen „atemberaubenden 360-Grad-Blick vom Hudson River bis zur Skyline von Manhattan“ biete. Das Penthouse, so schreiben die Maklerinnen, sei „eine einmalige Gelegenheit im Herzen von Tribeca“, einem Stadtteil von Manhattan. Fotos der Anzeige zeigen in Beige- und Goldtönen gehaltene Zimmer mit schweren Sitzmöbeln sowie eine Dachterrasse im marokkanischen Stil. Carey hatte die Immobilie der New York Times zufolge 1999 gekauft, für ein Drittel des jetzigen Verkaufspreises (nicht inflationsbereinigt). Der Verkauf könnte auf finanzielle Schwierigkeiten von Carey hinweisen, schreibt die Times: Öffentlich zugängliche Aufzeichnungen zeigten, dass die Sängerin im Laufe der Jahre wiederholt Kredite für das Domizil aufgenommen und dabei Schulden in Höhe von rund 18,6 Millionen Dollar angehäuft habe. Offiziell hat sich Carey bislang nicht zu dem Verkauf geäußert.

Dolly Parton, 80, Country-Sängerin, könnte die zerstrittenen USA als Präsidentschaftskandidatin im Nu einen. Laut einer nationalen Umfrage der University of Massachusetts Lowell, die im Herbst 2025 unter erwachsenen US-Amerikanern vorgenommen und nun veröffentlicht wurde, ist Parton mit Abstand die beliebteste Figur der amerikanischen Öffentlichkeit. Mit einem Score von plus 65 liegt sie bequem vor Ex-Präsident Barack Obama und weit vor der Sängerin Taylor Swift, die auf eine Drei kommt.
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Im negativen Bereich der Skala finden sich die Demokratin Kamala Harris knapp vor US-Vizepräsident J. D. Vance sowie US-Präsident Donald Trump, der mit minus 18 fast gleichauf mit seinem Vorgänger Joe Biden ist. Am unteren Ende der Skala – mit minus 65 quasi die negative Dolly Parton – steht der russische Präsident Wladimir Putin. Sein Kriegsgegner, der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij, zählt in dieser Umfrage mit plus 13 zu den beliebteren Politikern. Doch „nur eine Person“, so schreiben die Umfragemacher, erhielt durch alle politischen Lager der USA hinweg eine Mehrheit an positiven Werten: Dolly Parton.

John Waters, 79, Filmemacher, brächte als Host der Oscars ein wenig Action auf die Bühne. „Ich würde Chris Rock und Will Smith da haben“, sagte er dem Magazin Variety auf die Frage, was sein bester Pitch an die Academy wäre, um sich für die Moderation zu bewerben. Bei den Academy Awards 2022 war Will Smith während eines Auftritts von Chris Rock von seinem Platz aufgestanden und auf die Bühne gestiegen, wo er dem Komiker vor aller Weltöffentlichkeit eine Ohrfeige gab. Zuvor hatte Rock einen Witz über Smith’ Frau Jada Pinkett Smith gemacht. John Waters sagte nun, er wolle die beiden für die Oscarnacht zurückholen. „Sie würden raus auf die Bühne kommen und der Film ‚Sissy Boy Slap‘ würde spielen. Das ist ein urkomischer Underground-Film.“

Laverne Cox, 53, Schauspielerin („Orange Is the New Black“), fühlt sich einsam an der Ruhmesspitze. „Gerade bin ich einfach ich selbst, doch ich gehe auch nicht mehr groß aus“, sagte sie dem People-Magazin. „Ich muss sehr vorsichtig sein. Wenn ich irgendwo nicht gut hinkomme, gehe ich nicht … Es ist einsam.“ Seit zwei Jahren sei sie Single, ihr voller Terminkalender und ihre Arbeitsmoral ließen sie viele alltägliche Kontakte missen. Doch wenn sie am Set arbeite und drehe, sei sie „überhaupt nicht einsam“, sagte Cox. „Die Einsamkeit fühlt sich also wie ein Opfer für die Arbeit an.“

Udo Lindenberg, noch 79, Musiker, findet 80-Werden nicht attraktiv. „Die Zahl ist nicht sexy“, sagte der nebenberufliche Maler bei Eröffnung einer Ausstellung mit seinen Bildern und Zeichnungen in Werl. Aber er wolle später zum „Klub der Hundertjährigen“ gehören und 2046 dann eine große Party schmeißen, fügte Lindenberg hinzu. Werl liegt 100 Kilometer von seinem westfälischen Geburtsort Gronau entfernt. Beim Rundgang durch seine Ausstellung habe er gestaunt, wie viele Bilder er gemalt hat: „Wenn ich die Knete hätte, würde ich mir selber welche davon kaufen.“ Vor vielen Jahren habe er mal ein paar Songs bebildern wollen „und dann ging das richtig ab mit der Malerei“. Am 17. Mai wird Lindenberg 80.

