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Er hat es ja versucht: Längere Zeit war ein E-Auto der Dienstwagen von Marcus Optendrenk. Das hat sich nun geändert.
Er hat es ja versucht: Längere Zeit war ein E-Auto der Dienstwagen von Marcus Optendrenk. Das hat sich nun geändert. Roberto Pfeil/Roberto Pfeil/dpa

NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk will nicht mehr im E-Auto durchs Land fahren. Isabelle Huppert geht unter die Vampire. Und Howard Carpendale zweifelt an seinen Hit-Qualitäten.

Marcus Optendrenk, 56, Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, hat keine Lust mehr auf Steckdose. Der Deutschen Presse-Agentur zufolge ist der Dienstwagen des CDU-Politikers inzwischen ein dieselbetriebener Audi A8 L 50 TDI Quattro, zuvor habe er einen rein elektrisch angetriebenen BMW i7 genutzt. Im vergangenen Jahr sagte er bereits der WAZ: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Elektrofahrzeug im Alltagsbetrieb im politischen Düsseldorf gut funktioniert, aber bei einem engen Terminkalender und langen Fahrten durch ein Flächenland wie Nordrhein-Westfalen stoßen sie an Grenzen.“ Direkt wechseln habe Optendrenk damals nicht können, weil der Leasingvertrag gelaufen sei. Der endete offenbar erst jetzt.

Sebastian Christoph Gollnow/Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Isabelle Huppert, 72, Schauspielerin, hat Blut geleckt. In ihrem neuen Film „Die Blutgräfin“ streift sie als Vampir durch Wien. „Es hat Spaß gemacht, einen Vampir zu spielen“, sagte sie bei den Filmfestspielen in Berlin. Dort feierte die groteske Komödie von Regisseurin Ulrike Ottinger, 83, ihre Weltpremiere. Man erwarte so viel davon, ein Vampir zu sein, sagte Huppert. Aber die Art, wie Filmemacherin Ottinger mit dem Genre spiele, habe dem eine weitere Dimension verliehen.

Gerald Matzka

Bülent Ceylan, 50, Komiker, will das Ernste mit dem Lustigen verbinden. „Man sollte diesen absurden Zeiten mit Haltung begegnen – und auch mit Humor“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Sein neues Bühnenprogramm trägt den Namen „Diktatürk“. Der Titel sei bewusst provokant gewählt. „So etwas ist immer ein Risiko“, sagte Ceylan, der Sohn eines Türken und einer Deutschen ist. Er vertraue aber darauf, dass das Publikum verstehe, worum es ihm gehe. „Demokratie muss etwas aushalten, braucht aber Klarheit.“

Rolf Vennenbernd/Rolf Vennenbernd/dpa

Howard Carpendale, 80, Sänger und Komponist, hält sich nicht für einen Mann der Zukunft. „Ich rechne nicht damit, dass ich jemals wieder einen großen Hit haben würde“, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung. Heute schon kämen täglich weltweit 80 000 neue Titel auf den Markt, sagte Carpendale. „Und ich höre, es wird irgendwann zwischen einer halben Million und einer Million Titel sein.“ Ein großer Hit sei da nicht mehr möglich. Entsprechend rate er jungen Musikern: „Lern mal Basketball. Da hast du mehr Chancen, ein Leben zu führen, als mit Musik.“ Wer es dennoch versuchen möchte und seine Musik hochlade, dem bleibe laut Carpendale nur zu beten: „Anders geht es nicht.“

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