Feuer in Gaststätte:13 Deutsche auf Mallorca in U-Haft

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Feuer in Gaststätte: Der Außenbereich der Bar "Why not?" in Palma de Mallorca sei durch das Feuer komplett verwüstet worden, klagt die deutsche Wirtin Alice Klotz.

Der Außenbereich der Bar "Why not?" in Palma de Mallorca sei durch das Feuer komplett verwüstet worden, klagt die deutsche Wirtin Alice Klotz.

(Foto: 5vision/dpa)

Den Urlaubern wird vorgeworfen, bei einer Party auf ihrem Hotelbalkon ein Feuer in dem darunter liegenden Lokal verursacht zu haben. Bislang wollten sich die Touristen dazu nicht äußern.

Mallorca hat seine feiernden Touristen zurück. Auf der spanischen Insel gelten so gut wie keine Corona-Beschränkungen mehr, am Ballermann wird wieder gefeiert. Vermehrt kam es in den vergangenen Wochen zu Schlägereien und Diebstählen - und jetzt auch zu einem Brand. 13 deutsche Urlauber sitzen deshalb auf Mallorca hinter Gittern, weil sie einen Brand in einem Restaurant unweit des Ballermanns ausgelöst haben sollen.

Den 13 Urlaubern wird vorgeworfen, am Freitag bei einer Party auf dem Balkon ihres Hotels Zigarettenkippen auf das Terrassendach der Gaststätte "Why Not" im Erdgeschoss geworfen und auch Alkohol darauf gegossen zu haben. Das Dach aus Schilfrohr fing Feuer, nach Medienberichten beschädigten die Flammen das Lokal und auch noch ein weiteres sowie eine Wohnung und das Hotel. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden. Nach Angaben der deutschen Wirtin Alice Klotz entstand ein Schaden in Höhe von etwa 150 000 Euro. Zwei Menschen wurden leicht verletzt, wie die Mallorca Zeitung schrieb.

Untersuchungshaft ohne Anrecht auf Kaution

Der zuständige Ermittlungsrichter in Palma ordnete für die Touristen Untersuchungshaft ohne Anrecht auf Kaution an, wie die Zeitung Diario de Mallorca und andere Regionalmedien am späten Samstagabend unter Berufung auf die Justiz der spanischen Mittelmeer-Insel berichteten. Ein Justizsprecher bestätigte die Informationen.

Die noch am Freitagabend festgenommenen Deutschen sollen am Samstag bei ihrem Verhör durch den Richter von ihrem Recht Gebrauch gemacht haben, nicht auszusagen. Der Richter gehe von "gemeinsamer Verantwortung" aus, schrieb Diario de Mallorca.

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