Promis der WocheDas ist doch kein Alter

Die frühere James-Bond-Chefin Judy Dench möchte nicht in die Schublade "Achtzigerjahre" gesteckt werden. Und die Boulevardpresse spekuliert, ob Lady Gaga Schauspieler Bradley Cooper und Supermodel Irina Shayk auseinandergebracht hat.

Judy Dench

Sie ist eine "Grande Dame" der Filmbranche, gilt zusammen mit Meryl Streep und Maggie Smith als Inbegriff des würdevollen Alterns (von Schauspielerinnen). Da ist es nicht ohne Ironie, dass Dench es ganz und gar nicht mag, wenn man sie auf ihr Alter und Altern reduziert. Und aus ihrer Rolle in den James-Bond-Filmen, in denen sie als Geheimdienst-Chefin "M" im Auftrag ihrer Majestät 007 die Leviten liest, weiß man: Judy Dench kann sehr streng gucken. Da möchte man nicht unbedingt in der Haut ihrer Freunde stecken, wenn diese mit der 84-Jährigen übers Altsein sprechen wollen. Dann reagiere sie empfindlich: "Wenn ich mich mit Freunden treffe und sie im Spaß sagen: 'Wie alt wir doch geworden sind!', ärgert mich das", sagte sie der Zeitschrift Madame. Sie habe nicht das Gefühl, im Alter ein anderer Mensch zu sein als früher. "Zu sagen, dass man alt ist, wird zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Ich will nicht in eine Schublade gesteckt werden, auf der "Achtzigjährige" steht, sagte die Oscar-Preisträgerin, deren Karriere im dritten Drittel ihres Lebens erst so richtig Fahrt aufgenommen hat. "In ihren Augen gehöre sie eher in die Schublade: "Nicht mehr ganz straffer Teenager".

Bild: dpa 7. Juni 2019, 19:432019-06-07 19:43:37 © SZ.de/mpu/olkl