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Missbrauch in Lügde:Es war einmal ein Paradies

Als die Eltern noch lebten, war der Stellplatz von Familie V. ein Luxusanwesen. Andreas V. baut Holzverschläge um die Wohnwagen, lässt die Anlage vergammeln.

(Foto: Jana Stegemann)

Auf dem Campingplatz Eichwald erfüllte "Onkel Addy" den Mädchen Träume: Süßigkeiten, Handys, ein Pferd. Nachts wurde sein Wohnwagen zum Albtraum. Der Fall des Andreas V., der offenbar über 20 Jahre Kinder missbrauchte.

Sie sind wieder da. Jetzt, im Juni, ist der Campingplatz Eichwald in Lügde-Elbrinxen zu neuem Leben erwacht. Die Bewohner sind zurückgekehrt und stutzen die Hecken, sie mähen den Rasen und düngen die Geranien in den Töpfen an den Jägerzäunen. Im Freibad gegenüber plätschert frisches Wasser in den Becken, der Eintritt ist frei für Campingplatzgäste. Es ist die erste Saison nach dem dunkelsten Winter, den sie hier erlebt haben.

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