Autobahnbrücke bei LüdenscheidUnd es hat Wumm gemacht

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Ende mit Knall: Am Sonntag krachte die Rahmede-Talbrücke bei Lüdenscheid wie geplant in sich zusammen, in drei Jahren soll der Neubau stehen.
Ende mit Knall: Am Sonntag krachte die Rahmede-Talbrücke bei Lüdenscheid wie geplant in sich zusammen, in drei Jahren soll der Neubau stehen. Sascha Schuermann/Getty Images

Ein Knopfdruck, drei Sekunden banges Warten, dann sinkt die berüchtigte Rahmede-Talbrücke in den Staub. Über einen Abbruch, der für die Menschen im Sauerland ein Aufbruch ist, und einen Sprengmeister, der sagt: Ich bin nicht AC/DC.

Von Christian Wernicke, Lüdenscheid

Eine Stunde ist vergangen seit dem großen Knall. Über Lautsprecher hatte die lokale Prominenz, die von einer Waldwiese ins Rahmede-Tal blickte, mithören können, wie Sprengmeister Michael Schneider schreiend den Countdown runterzählte: "Drei, zwei, eins - Zündung!" Und dann - nichts. Drei Sekunden und eine gefühlte Ewigkeit vergingen, ehe in den Pfeilern der Brücke das Dynamit explodierte. Wie gebrochene Streichhölzer knickte der Beton weg, einen Moment hing die Fahrbahn der A 45 noch träge in der Luft - dann verschwand das berüchtigte Bauwerk in einer dichten Staubwolke.

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Bildschirm-Knaller
:"Wow, Applaus, woah ... Gänsehaut!"

Das größte TV-Ereignis des Wochenendes? Eindeutig: Die "WDR Lokalzeit" zur Sprengung der Rahmede-Talbrücke im Sauerland.

SZ PlusVon Cornelius Pollmer

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